Bikash Trinkwasser für das Dorf Brabal
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Status

Abgeschlossen

Begonnen

Mai 2015

Beendet

Juni 2017

Mitgliederzahl

30

Land

Nepal

Ort

Brabal

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Status

Abgeschlossen

Begonnen

Mai 2015

Beendet

Juni 2017

Mitgliederzahl

30

Land

Nepal

Ort

Brabal

Die nächste Projektreise beginnt!

Thiemo in Kathmandu

Hisst die Segel, für die Nepalgruppe beginnt dieser Tage die Reise, wenn auch nicht auf dem Seeweg.

Wir schreiben den sechsten April 2017. Thiemo ist bereits in Kathmandu angekommen, Sebastian haben wir vor wenigen Stunden verabschiedet; die beiden sollen schon einmal die Wasser testen bevor Hendrik und Stefan Mitte April nachkommen.

Rückblende auf das vergangene Semester:

Nachdem das Wassersystem in Brabal zum größten Teil fertiggestellt war, ging es für die entsprechende Hälfte der Gruppe daran, einen Übergabevertrag auszuarbeiten. Außerdem wurden Ausbesserungsarbeiten am System eingeplant und langsam aber sicher der Blick gehoben, um nach eventuellen Folgeprojekten auszuspähen.

Der andere Teil der Gruppe, zuständig für eine Abfallwirtschaftsstation in Syafru Besi, verbrachte die Wochen und Monate damit, ein Konzept zur erdbebensicheren Verstärkung des Fundaments der Anlage zu erarbeiten. Weiter recherchierten wir ausgiebig zum Thema Filterung, leider mit der ernüchternden Feststellung, dass Abgasreinigung schnell in technische Großanlagen ausufert. Eine passende Lösung konnten wir daher leider noch nicht finden.
Unser größter Umsetzungspunkt sind und bleiben jedoch die Workshops für die Bewohner des Dorfes. Da sich die Kommunikation mit der örtlichen Bevölkerung als schwierig erwiesen hat, erhielten wir erst relativ spät ein Feedback zu unserer Anlage. Zusammengefasst erkannten wir, dass der Aufbau aus verschiedenen Gründen kaum genutzt wird. An erster Stelle steht der Punkt, dass viele der Bewohner schlicht und ergreifend nicht wissen, wie sie mit der Technik umgehen sollen. Wegen der knappen Zeit bei der letzten Reise wurde es nur einmal erklärt und gezeigt. Daher gestalteten wir eine Plane mit leicht verständlichen Arbeitsschritten, verdeutlicht durch Schritt-für-Schritt-Piktogramme sowie Anweisungen auf Nepali.
Doch nicht nur die Bedienung, sondern auch die Gründe für den Bau der Anlage sollen die Bewohner erfahren, sonst sehen sie womöglich kein Problem darin, Müll in der Landschaft zu verstreuen. Folglich wird es auch eine Plane mit sensibilisierenden Informationen zum Thema Abfall geben.

Doch zurück zum Stand der Dinge:

Das Wassersystem hat aufgrund von starkem Frost in diesem Winter einige Schäden erlitten. Aktuell sind wir selber daran, diesen Fall aufzuklären und müssen davon ausgehen, dass es eine Reihe an Schwierigkeiten bei der Planung und Kommunikation gab. Bedauerlicherweise führten diese so weit, dass wir vorerst nichts in Brabal umsetzen können; das vollständige Aufarbeiten dieser Umstände und eine endgültige Klärung wird voraussichtlich bis in den Sommer hinein dauern.

Beim Müllprojekt geht es spannend weiter: Aufgrund holpernder Verständigung mit den Bewohnern Syafru Besis gestaltet sich der Anfang dieser Projektreise als ein kleines Abenteuer. Die erste Resonanz auf unseren anstehenden Besuch war positiv und so sind wir zuversichtlich, dass wir uns im Gegenzug für Beachtung unserer Anliegen mit acht kräftigen Armen beim Wiederaufbau revanchieren können.
Nun gilt es gespannt abzuwarten, dass Thiemo und Sebastian im Dorf ankommen und uns mit näheren Informationen versorgen.

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