Bikash Trinkwasser für das Dorf Brabal
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Status

Abgeschlossen

Begonnen

Mai 2015

Beendet

Juni 2017

Mitgliederzahl

30

Land

Nepal

Ort

Brabal

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Status

Abgeschlossen

Begonnen

Mai 2015

Beendet

Juni 2017

Mitgliederzahl

30

Land

Nepal

Ort

Brabal

Das Team ist vollständig, das Material ist da. Weiter geht´s!

Es ist so weit, endlich sind alle Mitglieder unserer Crew in Syabrubensi angekommen! Unterwegs galt es den ein oder anderen Felsen zu umschiffen, was nicht immer auf Anhieb gelang, doch dazu später mehr.

Was bisher geschah:

Zunächst einmal begannen wir die gesamte Dorfbewohnerschaft, wie zuletzt erwähnt, zu einer Aufräumaktion zu bewegen. Anscheinend gab es auch früher bereits die Abmachung, jeweils zu Monatsbeginn den im Dorf verteilten Müll zu entsorgen, was die letzten vier Monate augenscheinlich vernachlässigt wurde. Erfreulicherweise war die Beteiligung diesmal sehr groß. Insgesamt nahmen etwa 25 Personen – größtenteils Frauen – teil. Bei dieser Gelegenheit konnte speziell ihnen die Funktionsweise des Ofens erklärt werden, bis sie gegen Ende den Betrieb übernahmen.
Leider konnten wir nicht (überall) verhindern, dass die Idee Müll am Abhang einfach in Brand zu setzen, mit sofortiger Wirkung umgesetzt wurde.

Außerdem begannen Sebastian und Thiemo damit einigen interessierten

Englischunterricht

Dorfbewohnern erste Englischkenntnisse zu vermitteln.

Unterdessen war Stefan in Kathmandu damit beschäftigt sich um die Besorgung der Baumaterialien zu kümmern. Da er dabei eine Menge Anhaltspunkte und Unterstützung von Sunil, einem Ortskundigen erhielt, galt es zum Zeitpunkt von Hendriks Ankunft nur noch Ausgewähltes einzukaufen und dessen Transport zu organisieren. Noch ein kurzes Wort zu Sunil: er stammt aus Syabrubensi, ihm wurde ein Studium durch eine amerikanische Familie zum Umweltingenieur ermöglicht. Nun ist es ihm ein wichtiges Anliegen, seiner Region zu helfen. Für Interessierte findet sich am Schluss ein Link zu seinem aktuellen Projekt.

Zurück zu uns: Stefans und Hendriks Wege sollten sich auf dem Weg ins Dorf auf schicksalhafte Weise trennen. Während Hendrik beschloss nachmittags mit in den LKW für die Baumaterialien zu steigen, um abends in Old Syabrubensi zu sein, fuhr Stefan am nächsten Morgen mit dem Bus nach.

Auf Hendriks Weg taten sich allerdings nach und nach immer mehr Hindernisse auf. Die Routenplanung am Abend anzukommen war völlig unrealistisch, da sich die Abfahrtzeit des LKWs um über 3 Stunde nach hinten verschob, was zu seiner Übernachtung im LKW beitrug.

Hinzu kam die Problematik, dass die chinesische Grenze für einige Zeit geschlossen wurde, was im Vorhinein nicht bekannt war. Im Rückschluss wurden entsprechend auch alle LKW auf dieser Route, die durch Syabrubensi führt, für vorerst unbestimmte Zeit aufgehalten. Durch langwierige Verhandlungen mit der örtlichen Polizei, bei der so gut wie niemand Englisch sprach, wurde aus Nachmittag Abend und nun erhielt der Transport mitsamt Hendrik die Freigabe weiterzufahren. Doof nur, dass dann noch erwähnter Fels in Aktion trat; ein Reifen platzte und nach dem ganzen Stress des Tages war somit auch die zweite Nacht im LKW besiegelt. Beim Flicken des Reifens ging zu allem Überfluss sein Handy zu Bruch und somit war auch die Kommunikation zur restlichen Crew plötzlich abgeschnitten.

Nach nur 36 Stunden Fahrt kam Hendrik dann nach seiner Trödelei unterwegs endlich an!

Den folgenden Tag verbrachten wir damit das Material über eine Hängebrücke in das Dorf zu schleppen und einen Plan zu erstellen, in welchen Arbeitsschritten wir das Fundament unserer Abfallwirtschaftsstation verstärken wollen.


Dabei sind wir auch auf die Mitarbeit der Bewohner angewiesen, mit denen wir morgen gemeinsam Sand aus dem Fluss holen, Steine klopfen, Graben ausheben und eine Sauberkeitsschicht anlegen werden.

Hoffen wir auf keinen weiteren Mastbruch!

Link zu Sunils Projekt:  http://oldsyaphrubensi.com

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