Hydroélectricité Idjwi Chancen durch Wasserkraft
image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

22

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

22

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

Salut und hallöchen zusammen,

tatsächlich sind die vier Wochen unserer Vorbereitungsreise schon rum und „l’équipe“ ist seit einiger Zeit wieder im kalten Deutschland angekommen. Aber nach dem letzten Blogeintrag ist noch einiges passiert, was wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Wir haben die Insel nachts verlassen und sind nach einer sehr kuscheligen Nacht auf der Fähre und einem morgendlichen Plausch an der Reling mit König und Territorialverwalter, die das gleiche Boot genommen hatten, in Bukavu angekommen, wo wir sehr herzlich vom Team der CP-ECP empfangen wurden. Direkt nachmittags stand auch schon der Besuch des Großhändlers Muyeye auf dem Programm, den schon die letzte Reisegruppe besucht hat. Gemeinsam sind wir die überarbeitete Materialliste durchgegangen und haben nochmals das Lager und die Verarbeitung der Holzmasten besichtigt.

Samstags fand dann das letzte, wichtige Treffen und die finale Vertragsverhandlung für die erste Bauphase statt. Nachdem von den Projektpartnern ursprünglich zwei Stunden angesetzt waren, zogen sich die Gespräche ganze 9 Stunden hin aber am Ende haben alle unseren schicken, druckfrischen Vertrag unterschrieben. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an unseren „chef de mission“ (Antoine), der die Gespräche gut gelenkt hat und sich endlich auch einmal – ganz im WiWi-Stil – am Flipchart austoben durfte.

Nach diesem anstrengenden Tag haben wir den Sonntag ruhig angehen lassen und – soweit möglich – etwas Sightseeing mit David in Bukavu gemacht.

Der Montag stand dann ganz im Zeichen des Abschieds vom Kongo und im Bus auf dem Weg nach Kigali kamen schon etwas wehmütige Gedanken auf. Johann hat sich auf der Rückreise an einem Maiskolben einen Teil des Schneidezahns ausgebissen, was aber in Kigali fachmännisch beim Zahnarzt wieder geflickt werden konnte. Nach drei Wochen mehrheitlich ohne fließend Wasser, asphaltierten Straßen und einer funktionierenden Stromversorgung ist uns aufgefallen, wie viel besser die Infrastruktur in Ruanda ist und wir hatten fast das Gefühl, schon wieder in Europa zu sein.

In Kigali haben wir noch einmal den Elektrohändler Quincaillerie Beta Ltd. und deren Lager besichtigt. Wir haben den Eindruck, dass wir mit diesem Händler gut zusammenarbeiten können und wir einen kompetenten und zuverlässigen Partner für die wichtigen Elektrobauteile an unserer Seite haben. Bis zur Bauphase werden wir deshalb mit ihm in Kontakt bleiben. Außerdem haben wir in Kigali noch etwas Networking betrieben und wichtige Kontakte zu Leuten geknüpft, die seit langem ähnliche Projekte im Osten des Kongos durchführen und die uns in dieser Hinsicht wertvolle Informationen und Ratschläge geben können.

Insgesamt liegen vier wahnsinnig intensive und schöne Wochen hinter uns, in denen wir viel gearbeitet, gesehen und erlebt haben – natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Wir sind an der einen oder anderen Stelle sicher an unsere Grenzen gekommen, haben viel über die kongolesische Kultur dazugelernt und sind wahnsinnig motiviert, das Projekt umzusetzen. Durch die gemeinsame Zeit haben wir auch gemerkt, dass wir mit ECP, CPR und Prolasa sehr starke Partner an der Seite haben, die voller Tatendrang nur darauf warten, dass wir 2018 zurückkommen und gemeinsam mit der Umsetzung beginnen.

All die Mühen der Vorbereitung haben sich gelohnt! Es liegt jetzt zwar ein großer Berg an Arbeit vor uns, aber das gesamte Team brennt darauf, die Bauphase – jetzt da die letzten fehlenden Informationen da sind – zu planen und dann umzusetzen. Vielen Dank für eure Unterstützung, wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.