Hydroélectricité Idjwi Chancen durch Wasserkraft
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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

22

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

22

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Die Bewohner von Bugarula auf der Insel Idjwi im Ostkongo sind mit steigender Ressourcenknappheit und schlechtem Zugang zu Versorgungsleistungen konfrontiert. Die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere das weiterverarbeitende Gewerbe, die Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sind durch die fehlende Stromversorgung eingeschränkt, wodurch der Handlungsspielraum der Menschen ebenfalls limitiert ist. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die lokale NGO (Nichtregierungsorganisation) PROLASA begonnen in der Nähe des Dorfes Bugarula im nördlichen Teil von Idjwi ein Kleinwasserkraftwerk zu errichten, dessen Strom momentan nur für organisationseigene Einrichtungen genutzt wird. Dort entstand in Kooperation mit der umliegenden Bevölkerung ein Industriecampus, auf dem Säfte, Seifen, Kaffee und Sonnenblumenöl produziert werden. Zusätzlich gibt es eine Holz- und Nähwerkstatt. Technische Schwierigkeiten bei der Stromleitung zwischen dem Wasserkraftwerk und PROLASA sorgen momentan jedoch dafür, dass nur ein Bruchteil der theoretisch vorhandenen Leistung genutzt werden kann. Wir möchten PROLASA dabei unterstützen, die aktuelle Stromleitung zu verbessern, die Erzeugungsleistung des Wasserkraftwerks zu erhöhen und durch den Ausbau des Stromnetzes der lokalen Bevölkerung in der Umgebung einen kostengünstigen Zugang zu Elektrizität zu ermöglichen.

Karte des Projekts Hydroélectricité Idjwi

Projektphase 1 (Januar - März 2018) beinhaltet den Umbau der aktuell vorhandenen, rund einen Kilometer langen Niederspannungsleitung zwischen dem unteren Wasserkraftwerk und dem Industriecampus von PROLASA zu einer Mittelspannungs-Übertragungsstrecke. Zusätzlich soll das untere Wasserkraftwerk aktiviert und an das Stromnetz angeschlossen werden. Ab diesem Zeitpunkt sind die meiste Zeit des Jahres rund 55 kW Leistung nutzbar, was eine deutliche Verbesserung zur aktuellen Situation darstellt.Projektphase 2 (August - Dezember 2018) stellt die Erweiterung der etwa sechs Kilometer langen Mittelspannungs-Übertragungsstrecke bis nach Bugarula sowie die Implementierung eines dortigen niederspannungsseitigen Verteilnetzes dar. Nach Abschluss des Teilprojektes sollen bis zu 14 Schulen, 5 Krankenstationen, 6 Kirchengemeinden, kleingewerbliche Betriebe sowie weitere Institutionen wie eine Polizeistation, Lokalverwaltungen und Büros profitieren.Projektphase 3 (Februar - April 2019) beinhaltet die Befestigung und Verlängerung des oberen Kanals inklusive vergrößertem Fallrohr und den Umbau des unteren Maschinenhauses zu einem großen Wasserkraftwerk. Aus technischer und infrastruktureller Sicht ergeben sich viele Vorteile, wenn die beiden Kraftwerke zusammengefasst werden. Mit dem Abschluss des Projektes lassen sich in der neun Monate langen Regenzeit über 100 kW nutzen. In der Trockenzeit sind immerhin mehr als 15 kW nutzbar, was zur Versorgung der wichtigsten Einrichtungen, wie z.B. Krankenhäuser, ausreicht.

Nach Abschluss der drei Projektphasen können bis zu 38 Betriebe, Krankenstationen, Kirchen und weitere öffentliche Einrichtungen, sowie 14 Schulen mit Strom versorgt werden. Die Erzeugungsleistung von etwa 120 Kilowatt reicht leider nicht aus, um die 5000 Einwohner im Einzugsgebiet des Netzes privat zu versorgen. Nichtsdestotrotz erhoffen wir uns, dass die Bewohner von Bugarula einen indirekten Nutzen von der Elektrifizierung haben werden – sei es durch bessere Bildung und medizinische Versorgung, einen Arbeitsplatz oder wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen, die durch die Versorgung öffentlicher Einrichtungen mit Strom angekurbelt werden.

  • In Kooperation mit der umliegenden Bevölkerung hat unser lokaler Projektpartner PROLASA einen Industriecampus aufgebaut, auf dem Säfte, Seifen, Kaffee und Sonnenblumenöl produziert werden. Zusätzlich gibt es eine Holz- und Nähwerkstatt.
    In Kooperation mit der umliegenden Bevölkerung hat unser lokaler Projektpartner PROLASA einen Industriecampus aufgebaut, auf dem Säfte, Seifen, Kaffee und Sonnenblumenöl produziert werden. Zusätzlich gibt es eine Holz- und Nähwerkstatt.

Weitere Informationen zu den einzelnen Projektphasen:

Projektphase 1: Strom industriell nutzbar machen

Projektphase 2: Ausbau der Trasse in Nachbarorte

Projektphase 3: Ausbau der Kraftwerksleistung

 

 

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