EcuaVida Nachhaltig entwickeln, gemeinsam bauen.
image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

Oktober 2016

Mitgliederzahl

27

Land

Ecuador

Ort

Canoa

image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

Oktober 2016

Mitgliederzahl

27

Land

Ecuador

Ort

Canoa

Technische Details

Die Projektgruppe EcuaVida hat es sich zur Aufgabe gemacht in dem, von unserer Partnerorganisation Proyecto Samán zur Verfügung gestelltem, Gelände eine nachhaltige Wasserversorgung und eine Sanitärlösung aufzubauen. Im Zuge dessen nutzen wir Methoden zur umweltschonenden Wasserver- und entsorgung und beginnen mit der Errichtung eines Brunnensystems.

Der Brunnenbau wird von einem ausgewählten Unternehmen durchgeführt, und von uns überwacht. Es wird derzeit die Möglichkeit in Betracht gezogen, die Pumpen mit Solarenergie zu betreiben und somit das Problem der schwankenden Energieversorgung zu umgehen. Gleichzeitig ist der Aspekt der erneuerbaren Energie ein interessanter Ansatzpunkt.
Das Wasser wird nach einer groben Filtration in einen Hochbehälter gepumpt. Durch die Lage des Hochbehälters auf dem höchsten Punkt des Geländes werden ca. 4 bar hydraulischen Druckunterschiedes erzeugt.

Zusätzlich zu Nutzwasser zum Waschen, Kochen und Bewirtschaften der Agrarflächen wird auch Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Das Wasser muss so aufbereitet werden, dass die Qualität mindestens den regionalen Bestimmungen genügt. Außerdem ist das Ziel, einen einfach zu bauenden Filter zu verwenden, der auch an anderen Orten implementiert werden kann.
Das Trinkwasser wird an einer zentralen Trinkwasserabnahmestelle für die Anwohner der Region frei zugänglich sein.

Für den Gemeinschaftsbereich des Geländes wird außerdem eine Trockentoiletteninsel gebaut. Sie soll der Sensibilisierung dienen und bei Erfolg auch in Wohnhäusern und den Gemeindebereichen etabliert werden.
Die Trockentoiletten werden in einem ansprechenden Design geplant, sodass eine Gewöhnung so leicht wie möglich fällt. Es sollen in der Region oft vorkommende Materialien, wie zum Bambus verwendet, werden. So gliedert sich das Projekt gut in die Umgebung ein und bei anstehenden Reparaturen sind die Materialien leicht zu beschaffen.

Mit Workshops und Schulungen wird sichergestellt, dass die Anwohner die Toiletten nicht nur benutzen, sondern auch selbst bauen und in anderen Einrichtungen implementieren können. Somit wird langfristig für eine Verbesserung der sanitären Zustände in dieser Region gesorgt.

Um die Region und Proyecto Samán auch nach Abschluss des Projektes zur Grundversorgung in Wasser und Sanitär zu unterstützen, ist ein Folgeprojekt geplant, das vermutlich im Bereich der Konstruktion im Gemeinschaftsbereich liegen wird.