Iyolwa – Water & Sanitation Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

39

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

39

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Unseren interessierten Gästen wird die Funktionsweise der Maschine erklärt

Etwa einen Monat vor Beginn der eigentlichen Bauphase haben zwei unserer Mitglieder noch einmal Iyolwa besucht. Dabei wurden letzte Fragen mit dem Projektpartner geklärt, die abgeschlossenen Projekte besichtigt, die vorhandenen Werkzeuge inventarisiert und Mitglieder einer anderen deutschen NGO empfangen, um ihnen die ISSB-Technologie vorzuführen.

Nach einer langen Busreise aus Nairobi konnte abends endlich Marius‘ Geburtstag ausgiebig mit den Freunden in Iyolwa gefeiert werden. Doch wie so oft erwartete uns schon am nächsten Morgen eine Menge Arbeit. Mit Projektpartner Father Thomas und unserem langjährigen Vorarbeiter Moses wurden die aktuellen Pläne und Skizzen diskutiert und noch einige kleinere Änderungswünsche seitens der Partner eingearbeitet.

Bei einem gemeinsam Rundgang mit Moses über das Gelände, wurden die Filter überprüft und die Sanitäranlagen genau inspiziert. Dabei konnten wir erfreut feststellen, dass das für die Region ungewöhnliche Toilettensystem von den Mädchen der Boarding School sehr gut angenommen wird. Mittags wurden wir dann auf der Schulversammlung der gesamten Schule vorgestellt, insbesondere für uns ein besonderes Erlebnis, da wir beide vor zwei Jahren in Iyolwa waren, als für das Schulgebäude gerade erst die Arbeiten am Fundament gestartet wurden.

 

Umso beeindruckender, wirken die vielen Veränderungen auf uns. Aktuell besuchen über 200 Schüler in 4 Klassen die Sekundarschule. Um auch für das nächste Schuljahr genügend Klassenzimmer bereitstellen zu können, wird das Gebäude aber stetig erweitert. So laufen neben dem Schulbetrieb gerade die Bauarbeiten für ein weiteres Stockwerk auf einem der drei Gebäudeflügel. Diesen Sommer kommt noch eine weitere Baustelle für die von uns geplante unterirdische Regenwasserzisterne hinzu. Dennoch lassen sich die Schüler davon nicht stören, sondern freuen sich darüber, so viel Fortschritt an ihrer noch jungen Schule zu sehen.

Eine weitere Aufgabe war es, die Werkzeuge und Materialien noch einmal zu inventarisieren und in unseren neuen Lagerraum an der Schule unterzubringen. Außerdem überprüften wir die Qualität, Anzahl sowie die Lagerung der seit Frühjahr produzierten ISSB-Mauersteine, damit uns im Sommer keine böse Überraschung erwartet.

 

Am Montag erwarteten wir Besuch von der deutschen NGO STEP Uganda, die eine Schule in der Region Mbale unterstützt. Sie waren insbesondere an der umweltfreundlichen und ressourcenschonenden ISSB-Technologie interessiert, denn an ihrer Schule ist aktuell der Bau zweier neuer Schulgebäude geplant. Daher zeigten wir Ihnen und zwei Vertretern der Schule das Gelände, unsere bisherigen Projekte (natürlich auch die Gebäude aus ISSB) und als kleines Highlight konnten sie am Ende selbst einige Steine pressen. Mit vielen neuen Eindrücken verabschiedete sich die Gruppe nachmittags wieder und wir werden auch weiterhin in Kontakt bleiben um uns über die Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

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