Iyolwa – Water & Sanitation Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

39

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

39

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Die Zisternen wurden mit stabilen Holzgerüsten ausgestattet

Fünf Kühe, sechs Ziegen, vier Stahlbetonstützen, ein Kasten Soda und eine ganze Menge ISSB haben uns eine ereignisreiche Woche beschert. Durch eine Hochzeitseinladung hat unsere Aufholjagd mit vielen Überstunden begonnen und das Ergebnis nach einer Woche harter Arbeit kann sich sehen lassen. Mit Andi ist eine weitere zusätzliche Verstärkung ist auf der Baustelle eingetroffen, während die ersten wehmütig leider schon wieder die Heimreise antreten müssen.

Anfang der Woche hat uns Samuel, ein junger Lehrer der Saint Francis de Sales Secondary School, zu seiner Hochzeit eingeladen. Besagte Hochzeit findet im Dezember, einen Tag vor der Abreise unserer letzten Reisegruppe statt. Angespornt daran teilzunehmen, haben wir diese Woche extra Überstunden geschoben. In der Frühstückspause hat er uns die Einladungskarte und die Geschenkeliste überreicht. Die Liste wurde vom Hochzeitskomitee erstellt und enthält allerlei Dinge, die für das Fest benötigt werden. Neben Nahrungsmitteln wie vier Stauden Kochbananen, 50 kg Reis oder vier Hähnchen werden praktische Dinge wie ein Fotograf und vier Taxis erbeten. Außerdem werden unter anderem fünf Kühe und sechs Ziegen aufgezählt, die Samuel den Schwiegereltern in spe für seine Braut Sylvia zahlen soll. Wer sich diese Mitgift nicht leisten kann, muss mit einer günstigeren Braut vorlieb nehmen, die beispielsweise arme oder gar keine Eltern hat. Wir hoffen, dass bis Anfang Dezember unser Projekt fertig gestellt ist, sodass wir das Fest miterleben können.

In dieser Woche sind wir diesem Ziel sichtbar näher gekommen. Unser Gebäude, indem später einmal drei Sandfilter und drei Entnahmetanks stehen sollen, hat jetzt vier Wände aus selbst hergestellten ISSB und in der ersten Zisterne ist die Mauer schon bis auf Bodenniveau gewachsen. Den Fortschritt haben wir vor allem unseren eifrigen Maurern – unter anderem Opio, Andrew und Jerrard – zu verdanken. Mit unserem klapprigen Pick Up mussten wir mehrmals hunderte ISSB über das Schulgeländer zu Baustelle transportieren um die Nachfrage zu bewältigen. Der inzwischen 28-jährige Hilux wurde auf seine alten Tage noch ganz schön beansprucht, meisterte seine Aufgabe aber hervorragend ohne Zwischenfälle.

 

Auch in der zweiten Zisternen steht inzwischen eine Stahlbetonstütze. Mit lautem Gehämmer, Gerüttel, viel Schweiß und der ein oder andere Blessur an Händen und Fingern wurde die Stahlbetonstütze am Donnerstag mit Erfolg fertiggestellt. Um die Sandfilter im Gebäude mit ausreichend Wasserdruck zu versorgen, stellen wir einen Hochtank mit 5.000 Liter auf. Dieser steht auf einer dreibeinigen Plattform in zweieinhalb Metern Höhe direkt neben unserem Gebäude. Auch dafür wurden die Stahlbetonstützen diese Woche fertig betoniert.

Nun sind alle Stützen betoniert und es fehlen nur noch die Deckel der Zisternen, der Ringanker des Gebäudes und die Plattform für den Hochtank. In der nächsten Woche werden wir drei Zimmermänner für den Schalungsbau beschäftigen. Als leichte Übung soll zunächst der Ringanker des Gebäudes geschalt werden. Danach muss die Schalung für die Deckel der beiden Zisternen und für die Plattform des Hochtanks gestellt werden.

Mit Fabi, Lisa und Laura hat uns die erste Reisegruppe Ende der Woche bereits verlassen. Nach einem wehmütigen Abschied mit einem Kasten Erfrischungsgetränke auf der Baustelle und einem letzten Fußballspiel gegen die Schüler, ging es am Samstag mit dem Matatu, dem typischen Großraumtaxi in Uganda, Richtung Entebbe zum Flughafen. Doch wir haben nicht nur Verluste zu melden. Am Dienstagvormittag traf Onkel Andi auf dem Schulgelände ein und war keine 20 Minuten später auf der Baustelle eifrig am Beton verdichten.

 

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