Iyolwa – Water & Sanitation Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

39

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

39

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Zwei Geburtstage konnten uns die Woche nur versüßen, aber auch der Fortschritt auf der Baustelle wurde nicht vernachlässigt dank Verstärkung und Teilen aus Deutschland.

Doch fangen wir am Anfang der Woche an.

Für das Schulfest am Ende der Woche sollte das Schulgelände sauber und aufgeräumt sein. Das galt auch für unsere Baustelle. Nach gut zwei Monaten Bauphase wurde es auch wirklich Zeit für ein wenig Ordnung auf der Baustelle zu sorgen. Also wurde direkt am Montag ein Aufräumteam zusammengestellt, das Berge von Bauschutt und Aushub beseitigen durfte und Müll aufsammeln sollte.
Währenddessen werkelten Andi, Peter und Michael weiter am Dachstuhl für unser Technikgebäude. Und nicht nur auf dem Gebäude wurde gearbeitet, auch im Gebäude wurden die Podeste für die Sandfilter und Wassertanks gemauert. Gleichzeitig wurden im Schatten der Bandas zwei Bewehrungsmatten für Podeste gerödelt. Nach den vier Bewehrungsmatten für die Zisternendeckel waren diese aber ein Klacks. Hochmotiviert betonierten wir die Podeste noch am Mittwochabend in Dunkelheit mit zwei Kopflampen, einer Taschenlampe und einem Handylicht. Um halb neun durften wir dann alle in den verdienten Feierabend.

Schon Mittwochmorgen sind nun endlich, nach langem Warten und sehr zur Freude von Linus, unsere heiß ersehnten restlichen Fittings für die Rohrleitungen angekommen. Nun konnten wir mit dem Verlegen der Rohre beginnen, die das viele Regenwasser vom Schuldach in die Zisternen leiten. Die aus PVC hergestellten Rohre werden miteinander verklebt. Für die große Dachfläche und die großen Zisternen sind ebenso große Rohre erforderlich, was das Verkleben um einiges verkompliziert, da der Rohrkleber aufgrund der Hitze schon während dem Auftragen bereits zu Trocknen zu trocknen beginnt. Mit bestens abgesprochener Teamarbeit konnten wir das Problem aber geschickt umgehen und so flutschten die Rohre und Fittings passgenau ineinander.  Frei nach dem Motto „Übung macht den Meister“ haben sich unsere Fähigkeiten stetig verbessert, was deutlich in Geschwindigkeit und Präzision unserer Arbeit zu sehen ist. Dadurch können wir diese Baustelle früher als geplant abschließen.

Am Donnerstag kamen dann auch endlich unsere mit größter Spannung erwarteten Teile aus Deutschland in Combo mit Manon und Wolfram an, die auch direkt nach ihrer Ankunft auf der Baustelle mit der Arbeit beginnen durften. Mit den schweren Winkeln konnte Andi dann auch das Dach der finalen Form immer weiter annähern, was dann auch bis zum Freitagabend hin abgeschlossen und gedeckt war. Somit konnten wir auf den Bauablaufplan einen finalen Strich durch den gesamten Rohbau ziehen!

Das Schulfest am Samstag begann um 9:30 Uhr und war mit vielen faszinierenden Tänzen aus unterschiedlichen Kulturen und Gesängen gefüllt. Der bunte Ablaufplan wurde immer wieder von Reden unterbrochen, wobei manch ein Redner die Kunst des weiten Ausholens beherrschte und die Geduld aller Zuhörer strapazierte. Ein weiteres Highlight für uns war die Ankunft von Flo, der nach  einer aufregenden Matatu-Fahrt auch das Schulfest erreichte. Zum Abschluss des Festes wurde der Hauspokal an das Gewinnerteam „Real Madrid“ übergeben und das Buffet konnte eröffnet werden.

Zusammenfassen lässt sich die Woche als eine Woche der Feste. Neben dem Schulfest haben sowohl Lorenz als auch Father Siljo am Wochenende ihren Geburtstag gefeiert, welche mit gutem indischen Essen in einer großen Runde zelebriert wurden.

PS: Nach einem halben Jahr Sendepause wollen wir wieder über den Gesundheitszustand unseres heiß geliebten Hilux berichten. Mit lautem Keuchen erwacht er jeden Morgen um uns und unser Werkzeug auf seine alten Tage auf die Baustelle mitzuschleppen. Bei starkem Regen und der damit verbundenen Verschlechterung der Straßenverhältnisse mault der Hilux umso lauter und weigert sich auch manchmal seine Räder zu drehen. Schweren Herzens überlegen wir momentan uns von unserem Auto zu trennen und es durch ein jüngeres Modell zu ersetzen. Vielleicht ist es Zeit Abschied zu nehmen?

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