Iyolwa – Water & Sanitation Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Die letzten Tage auf der Baustelle vergingen wie im Flug, doch wir haben es geschafft! Nach acht Monaten Planung und drei Monaten Umsetzung schauen wir zufrieden auf ein arbeitsintensives Jahr zurück.

Jetzt ist die letzte Reisegruppe schon seit mehr als einer Woche zurück in Deutschland. Bis zum Schluss wurde gearbeitet. Die letzte Woche der dreimonatigen Bauphase hatte es in sich. Es standen viele Kleinigkeiten auf dem Plan, die uns bis spät abends auf der Baustelle halten sollten.

Am Montag haben wir die letzten Regenwasserleitungen am Schulgebäude angebracht, damit konnten wir eine große Aufgabe auf dem Bauablaufplan abhaken. In luftigen vier bis sechs Metern Höhe wurden auf der Rückseite des Schulgebäudes die Rohrleitungen an der Wand befestigt. Mit schweren selbstgebauten Holzleitern dauerte das alles ein bisschen länger als eingeplant. Gleichzeitig wurde damit begonnen, einen provisorischen Zisternenspeicher einzurichten. Da wir die beiden Zisternen in dieser Bauphase nicht mehr fertigstellen werden, hat unser Projektpartner vorgeschlagen, zwei kleine 10.000 Liter Tanks einzugraben und als Provisorium zu nutzen, bis wir im Frühjahr die Zisternen verputzen werden.

Am nächsten Tag sind Wolfram und Linus ein letztes Mal in die nahegelegene Stadt Tororo gefahren, um allerlei Dinge zu kaufen, die wir für die Elektroinstallation und die Pumpleitung benötigten. Währenddessen arbeiteten Andi und Manon mit Moses und Team auf der Baustelle weiter.

In den verbleibenden vier Tagen musste unter anderem das Provisorium eingerichtet werden. Dazu mussten die zwei – gar nicht so kleinen – 10.000 Liter Tanks in ein für sie vorgesehenes Loch gehievt werden, möglichst ohne sie über den Boden zu schleifen. Fast alle packten mit an, andere machten Fotos oder verkrochen sich im Gebäude. Mit viel Geschrei und reger Diskussion standen die beiden Tanks nach knapp zwei Stunden an Ort und Stelle. Nun mussten die Tanks nur noch an die Pumpe und den Hochtank angeschlossen werden. Auch den Hochtank mussten wir auf das Gerüst ziehen. Mit Holzschienen und Spanngurten wurde er vorsichtig nach oben gezogen, ohne den Tank oder das Gerüst zu beschädigen.

Als letztes musste nur noch die Pumpe angeschlossen und zum Laufen gebracht werden. Was einfach klingt, entpuppte sich als deutlich schwerer als erwartet. Die Pumpe konnten wir schnell anschließen, aber leider machte uns die Rohrleitung Probleme. Undichte Stellen an verschiedenen Schraubfittings und Luft in der Leitung verzögerten den Abschluss um zwei Tage.

Umso besser war die Laune der letzten vier EWBler am Samstagmittag, kurz bevor wir die Baustelle verlassen wollten, als die Pumpe plötzlich doch richtig funktionierte. Mit einer Entlüftungsvorrichtung konnten wir die Luft aus der Leitung lassen und so das Problem beheben. Endlich war es geschafft! Wir hatten ein funktionierendes System. Nun muss es nur noch regnen.

Nr. 85 ist unser letzter Eintrag im Bautagebuch. Dazu kommen noch die vielen Sonntage, die wir auf der Baustelle verbrachten. So lange haben dreizehn EWBler mit der Hilfe von Moses und seinen Arbeitern geackert, um den Kindern der Sekundarschule in Iyolwa im kommenden Schuljahr eine weitere saubere Wasserquelle bereitzustellen. Wir bedanken uns bei allen, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben. Wir wünschen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Für uns heißt es jetzt wieder einmal dokumentieren, Rechnungen sammeln, Bilder sortieren und mehr.

Wir möchten Sie alle herzlich zu unserer Abschlusspräsentation am

23. Januar

um 18.30 Uhr

im Eiermann-Hörsaal (KIT, Gebäude 20.40)

Engler-Straße 7, 76131 Karlsruhe

einladen. Zu Beginn erwartet Sie eine kleine Ausstellung über das Projekt bevor wir um 19 Uhr mit unserem Vortrag beginnen. Mit der Präsentation wollen wir allen Beteiligten und Interessierten unsere Ergebnisse, Eindrücke und Erfahrungen weitergeben.

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