Saurapaktra Sonnenenergie statt konventionelle Brennstoffe zum Kochen nutzen
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Status

Abgeschlossen

Begonnen

Februar 2012

Beendet

September 2013

Mitgliederzahl

4

Land

Indien

Ort

Dharamsala

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Status

Abgeschlossen

Begonnen

Februar 2012

Beendet

September 2013

Mitgliederzahl

4

Land

Indien

Ort

Dharamsala

Projekthintergrund

 

Projektbeschreibung

Das Projekt entstand im Juni 2012 in Zusammenarbeit mit der Organisation „Tong-Len Charitable Trust“ und dient der Verbesserung der Lebensbedingungen im Slum in Dharamshala, Indien.

In dem Slum leben ca. 850 Personen in selbstgebauten Plastikzelten ohne jeglichen Strom- und Wasseranschluss oder gar Sanitäranlagen. Aufgrund der harten Lebensbedingungen wundert es nicht, dass die durchschnittliche Lebenserwartung nur bei 45 Jahren liegt.

Ziel des Projekts ist es daher, die allgemeinen Lebensbedingungen im Slum zu verbessern, und den Menschen dort ein leichteres und angenehmeres Leben zu ermöglichen.

Das Projekt

Ein großes Problem der Slumbevölkerung ist die Beschaffung von Brennmaterial zum Kochen. Da sie illegal das Land besetzen, bleibt ihnen der Zugang zum rationierten Gas verwehrt, und sie müssen auf Brennmaterialien wie Holz oder Kerosinkocher zurückgreifen. Beides ist jedoch teuer, und belastet die Familien, die mit einem Tageslohn von rund 2 Euro am Tag eine bis zu 10-köpfige Familie durchbringen müssen, finanziell sehr stark.

Ziel des Projektes ist daher die Einführung von Ofenkochern, sehr effizienten Verbrennungskochern, im Slum, mit denen 60-80% Brennmaterial eingespart werden kann. Nicht nur bleibt damit den Familien mehr Geld, dass sie in nährstoffhaltigeres Essen, Bildung oder Kleidung investieren können, außerdem verkürzen sich die Kochzeiten durch Ofenkocher deutlich und die starke Rauchentwicklung eines Feuer kann vermieden werden.

Projektpartner: Tong-Len Charitable Trust

Der „Tong-Len Charitable Trust“ wurde im Jahre 2004 von Jamyang, einem buddhistischen Mönch gegründet, der 1996 aus Tibet floh. Sein Leitgedanke war dabei, der indischen Bevölkerung, die trotz eigener Probleme Zehntausende Tibeter im Exil aufgenommen hatte, etwas zurückzugeben. Daher auch die Namenswahl „Tong-Len“, angelehnt an die gleichnamige Meditationspraxis, was zu deutsch etwa „geben und nehmen“ bedeutet.

Dabei kümmert sich Tong-Len um die Ärmsten der Armen, nämlich die Inder, die im Slum in Dharamshala leben, und versucht, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Neben der Gesundheitsvorsorge steht dabei vor allem die Bildung im Mittelpunkt ihrer Arbeit, da eine gute Ausbildung die beste Chance ist, dem Kreislauf der Armut zu entkommen, und so betreiben sie unter anderem eine Vorschule im Slum sowie ein Hostel-Programm für ausgewählte Kinder aus dem Slum, das erst im letzten Jahr dank großzügiger Unterstützung des „Dalai Lama Trust“ auf 96 Kinder ausgeweitet werden konnte.

Homepage: http://www.tong-len.org/