Dhuskun Eine Regenrinne für das Dach der Welt
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Status

Laufend

Begonnen

Februar 2019

Mitgliederzahl

25

Land

Nepal

Ort

Dhuskun

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Status

Laufend

Begonnen

Februar 2019

Mitgliederzahl

25

Land

Nepal

Ort

Dhuskun

Für die Bauarbeiten vor Ort bedeutete die COVID-19 Pandemie eine verlängerte Baupause. Doch nun konnten wir den letzten Druckminderer der 3,7 km langen Pipeline fertigstellen, welcher sich in direkter Nähe des Dorfes Dhuskun befindet. Am Verteilungsnetzwerk im Dorf wird bereits gearbeitet.

Den Bau leitet vor Ort der nepalesische Ingenieur Sumit, während wir von Deutschland aus unterstützen, planen und Berechnungen durchführen. Denn an eine Reise nach Nepal ist aktuell leider noch nicht zu denken und das Projekt soll nicht stillstehen, bis das wieder möglich ist.

Ram beim Betonieren

„Druckminderer 4“

Das Festlegen der geeigneten Position für den vierten Druckminderer hat einen engen Austausch mit Sumit erfordert. Sowohl die Planung als auch die Ausführung waren besonders mühsam, da das Gelände sehr steil und schwer erreichbar ist. Durch die Vermessung des Geländes, die wir bereits in einer der Umsetzungsreisen durchgeführt hatten, waren wir in der Lage, die Höhenlage einzuschätzen. Die gemessenen Daten und die Vorstellung vom Gelände haben uns bei der Planung von Deutschland aus sehr geholfen. Sumit und der Wartungsbeauftragte Ram konnten die Pläne für den Druckminderer mit der tatkräftigen Unterstützung der Dorfbewohner innerhalb von 2,5 Wochen umsetzen.

Mit dem vierten Druckminderer ist der letzte größere Teil der Hauptpipeline, die die Quelle mit den (noch zu errichtenden) Tanks am Rand des Dorfes verbindet, abgeschlossen.

 

Neuer Bauabschnitt – Das Verteilungsnetzwerk

Ein weiterer großer Bestandteil des Projektes ist der Bau des Verteilungsnetzwerkes. Dieses wird an die Sammeltanks angeschlossen und führt das Trinkwasser zu den Entnahmestellen, die im gesamten Dorf verteilt sind. Insgesamt sind zwölf Entnahmestellen vorgesehen, deren Positionen vom Water Users Committee vorgeschlagen wurden.

Aushub für Verteilungsnetz-Leitungen
Lieferung der Rohre für das Verteilungsnetzwerk

Für die Ausführungsplanung der Rohrverläufe war die Vermessung des Dorfes notwendig. Diese wurde von Sumit durchgeführt und uns übermittelt, sodass wir das Strömungsgeschehen numerisch simulieren konnten. Die Rohrdurchmesser und die damit zusammenhängenden Durchflüsse sind so dimensioniert, dass bei den Haushalten die benötigte Wassermenge ankommt.

Bei Abstimmungen mit Sumit wurde festgestellt, dass das Schweißen der PE-Rohre mit großen Durchmessern besonders schwierig ist. Dieser Einwand wurde in der Planung mit dem Einsatz mehrerer kleinerer Rohre, die in bestimmten Abschnitten parallel verlaufen, berücksichtigt. Dadurch ergaben sich in Summe 2,7 km PE-Rohre, welche schließlich von Sumit bestellt und Anfang März geliefert wurden. Aktuell heben die Dorfbewohner die Rohrleitungsgräben aus und verlegen darin die Leitungen. Wir hoffen, dass auch diese Arbeiten in den nächsten Wochen fertiggestellt werden können.

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