Hydroélectricité Idjwi Chancen durch Wasserkraft
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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

Endlich ist es soweit – die Bauphase geht los. Die erste Gruppe ist auf der Insel Idjwi angekommen und genießt bei ihrem ersten Tag ohne Termine das Leben – Frühstück auf der Terrasse, eine Runde schwimmen im See, lesen am Steg, …Aber erstmal von Anfang an: Am Montag ging es für uns, das sind Annalena, Benedikt Benjamin, Daniela und Martin, aus Frankfurt in aller Frühe los – der Flug nach Kigali.

Händlerbesuch in Kigali

Wir hatten Glück und bis in den Sudan einen wolkenfreien Himmel, mit zum Teil atemberaubenden Aussichten über die Alpen, griechische Inseln und Ausläufer des Nils über Ägypten. Angekommen in Kigali, der Hauptstadt Ruandas waren die ersten Tage komplett gefüllt, um für die kommende Bauphase wichtige Aufgaben zu erledigen. Auf dem Programm standen zeitraubende Kleinigkeiten wie Internetrouter und -guthaben kaufen, Händlerbesuche und Materialbestellungen aufgeben. Zusammen mit unseren Projektpartnern haben wir beschlossen, einen Großteil des notwendigen Baumaterials in Kigali zu bestellen, weil die Qualität und die Verfügbarkeit hier höher sind als in Bukavu. Die Treffen mit den Händlern verliefen sehr gut, auch dank der Unterstützung durch Chrisostome, einem ruandischen Ingenieur, der unsere Bauphase technisch begleiten wird.

Nachdem unsere Koffer und Taschen (10 (!) an der Zahl exklusive Handgepäck) mit zwei Taxis zum Busbahnhof gekarrt wurden, ging es Donnerstag endlich weiter nach Bukavu in die Demokratische Republik Kongo – kurz DRC. Insgesamt sieben Stunden fuhren wir durch Ruanda, an unzähligen Feldern vorbei und konnten das Treiben in den Dörfern beobachten. Zum produktiven Arbeiten waren die Straßen im Land der tausend Berge, wie Ruanda auch genannt wird, leider zu kurvig. Die letzten zwei Stunden vor Bukavu verlief die Strecke durch den dichten Dschungel des Nyungwe Forest Nationalpark – und wir hatten Glück, am Straßenrand konnten wir ein paar kleine Äffchen entdecken.

 

Treffen mit Mitarbeitern von ECP

Am Grenzübergang „Ruzisi“ vor Bukavu angekommen, war es schon dunkel geworden. Aber vor der Grenze wurden wir von unserem Projektpartner von ECP abgeholt, der als kongolesischer Bürger die Grenze nach Ruanda ohne Visum überqueren darf. ECP ist einer von den drei kongolesischen Projektpartnern und hilft uns unter anderem bei der Organisation unserer Einreise und Unterkunft in Bukavu. Auf Grund des großen Gepäcks waren wir etwas skeptisch und nervös bezüglich der Grenzüberquerung. Wir hatten Sorgen, dass der Zoll denken könnte, wir wollten unser aus Deutschland mitgebrachtes Werkzeug in DRC unangemeldet verkaufen und nicht für die Baustelle verwenden. Aber wieder hatten wir Glück – sämtliches Gepäck konnte ohne die übliche Kontrolle passieren.

 

In Bukavu stand am nächsten Tag das erste Treffen mit einem unserer Projektpartner ECP an. Wir wurden von den Verantwortlichen herzlich empfangen und hatten insgesamt ein sehr konstruktives Trefffen.

Am Hafen in Bukavu

Am Abend ging es mit der Fähre auf die Insel Idjwi. Unter dem Sternenhimmel sind wir mit lauter Musik über den See getuckert, allerdings hatten wir nicht das Partyboot gebucht, sondern die Musik war rein pragmatisch, um uns den Fischerbooten zu erkennen zu geben.

Nun sind wir gestärkt durch unseren freien Tag, den wir für Laptoparbeit nutzen konnten, bei unserem Projektpartner Prolasa auf Idjwi und können motiviert in die Woche starten. Unsere Aufgaben sind die Bauphase vorzubereiten – letzte Maße nehmen, das Baubüro einzurichten, die Logistik klären und letzte Absprachen und Strategiebesprechungen mit unseren Projektpartnern zu treffen. Insbesondere die weitere Sensibilisierung der Bevölkerung und der Offiziellen auf der Insel werden wir berücksichtigen. Wir freuen uns auf die nächste Zeit!

1 Kommentar


  1. Ich verfolge eure Arbeit vor Ort -dank des Blogs!!- mit Interesse, großem Respekt und viel guten Wünschen!

    Monika Drinhaus

    Antworten

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