Hydroélectricité Idjwi Chancen durch Wasserkraft
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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

So, es ist Zeit wieder von uns hören zu lassen damit ihr wisst was in den letzten Monaten passiert ist und was im Moment sonst alles ansteht.

So, es ist Zeit wieder von uns hören zu lassen damit ihr wisst was in den letzten Monaten passiert ist und was im Moment sonst alles ansteht.

Seit unserer Rückkehr nach Deutschland hat sich auf Idjwi noch einiges getan. Einige kleine Baustellen und Aufgaben, für die am Ende der Bauphase keine Zeit mehr blieb, wurden von PROLASA zu Ende geführt. Die Verkabelung auf dem Industrie-Campus wurde fertiggestellt und die jetzige Turbine wurde soweit wie möglich durch verschiedene Regler an die Durchflussraten angepasst, um die Leistung für alle Situationen weiter zu optimieren. Besonders die großen Unterschiede zwischen Regen- und Trockenzeit machen sich im Moment, wo es nicht mehr viel regnet, in der Leistung bemerkbar.

Für uns in Deutschland ist es nach unserer Rückkehr wichtig gewesen zu sammeln und zu dokumentieren was in der Bauphase alles gemacht worden ist. Alle vollendeten Arbeitsgänge wurden in einem Bericht aufgezählt und mit den technischen Details versehen, um die gesammelten Erfahrungen für die nächsten Projektphasen festzuhalten.

So haben wir Erfahrungswerte beispielsweise zur Beschaffung von Material oder zu lokalen Strukturen auf Idjwi, auf die wir in Zukunft zurückgreifen können. Einige alte Mitglieder verlassen uns außerdem in naher Zukunft weshalb es besonders wichtig ist, Wissen an die neuen Mitglieder weiterzugeben.

Weiterhin haben wir regelmäßigen Kontakt mit unseren Projektpartnern um aktuelle Probleme zu besprechen oder um beispielsweise die neuesten Leistungswerte des Wasserkraftwerks zu erfahren.

In der Regenzeit floss teilweise sehr viel Wasser die Hänge herunter und spült diese aus. Daher wurde der Hang oberhalb des Maschinenhauses bepflanzt, um die Erosion zu verringern und das Wasserkraftwerk zu schützen. Ein weiteres Problem bereitet im Moment noch die Welle der Turbine, die einen Schlag hat und somit  die Lager stark verschleißt. Gemeinsam mit unserem Projektpartner wollen wir das Problem durch den Austausch der Welle lösen und somit die Kosten und den Aufwand für den Austausch der Lager reduzieren.

Produktiver Arbeitssamstag

Bis der Plan für die nächste Bauphase komplett steht wird es noch ein wenig dauern. Zusammen haben wir alle im Raum stehenden Aufgaben und Möglichkeiten für das weitere Vorgehen aufgelistet und bewertet, sodass wir nun einen groben Fahrplan haben.

Dabei haben wir folgende Meilensteine definiert: Zunächst soll die Dokumentation der letzten Projektphase abgeschlossen werden. Gleichzeitig unterstützen wir PROLASA bei auftretenden Problemen im Betrieb der Anlage. Außerdem beginnen wir die Konzeptplanung der nächsten Projektphase. In dieser zweiten Phase soll mit Hilfe einer neuen Turbine die Leistung des Wasserkraftwerkes deutlich gesteigert werden und somit die Versorgung von großen Verbrauchern auf dem Industriecampus sichergestellt werden. Eine Vorbereitungsreise nach Idjwi soll die Details für die nächste Projektphase klären.

Aufgrund der hohen Kosten und der in der Trockenzeit geringen Leistung des Kraftwerks wurde der Bau einer Stromtrasse bis zu der Ortschaft Bugarula verworfen. Der Fokus soll auf dem Ausbau der Kraftwerksleistung liegen während wir mit unseren Projektpartnern nach weiteren Möglichkeiten suchen, wie wie uns in der Gegend engagieren können.

Einige spannende Ideen, wie zum Beispiel ein Wiederaufforstungsprojekt sind bereits aufgekommen.

Zur Realisierung der zweiten Projektphase hoffen wir schon bald wieder auf Unterstützung verschiedener Stiftungen, erste Bewerbungen wurden schon abgeschickt. Dabei dient der bald fertige Zwischenbericht nicht nur uns zur Planung, er informiert auch unsere Unterstützer über den erreichten Stand.

Um allen Mitgliedern in unserer Projektgruppe die Möglichkeit zu geben den großartigen CPNCK Kaffe probieren zu können, hat uns Stefan von Tostino im Februar in die Kaffeerösterei eingeladen. Neben einer Verkostung diverser Kaffees haben wir viel über den Kaffeeanbau, die Lagerung und die korrekte Verarbeitung erfahren. Unglaublich auf was man alles achten muss, um einen perfekten Espresso zuzubereiten. Das Kaffeeprojekt ist ein echter Erfolg und sorgt dabei auch außerhalb unserer Hochschulgruppe für Aufmerksamkeit für unseren Projektstandort Idjwi und die großartige Arbeit der Kaffeebauern und der Kooperative CPNCK.

Besuch bei Tostino und Kaffeeverkostung
Besuch bei Tostino und Kaffeeverkostung

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