Hydroélectricité Idjwi Chancen durch Wasserkraft
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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

CO2-Bilanz

CO2-Bilanz

Zu den drei Säulen der Nachhaltigkeit gehört, neben dem sozialen und ökonomischen, auch der ökologische Aspekt.

Der Ressourcenverbrauch der Bewohner Idjwis ist auch aufgrund der eingeschränkten Infrastruktur und wirtschaftlichen Möglichkeiten sehr niedrig. Die Bekämpfung des globalen Klimawandels, zu dessen Ursache die Menschen am Projektstandort einen vernachlässigbaren Beitrag liefern, hat für sie deshalb eine niedrigere Relevanz als lokale wirtschaftliche, soziale, und ökologische Herausforderungen.

Dennoch erscheint es uns wichtig, für das Projekt eine CO₂ Bilanz zu erstellen, um auch diesen globalen ökologischen Aspekt messbar zu machen.

Es fließen die emittierten CO₂ Mengen für Personentransport, Materialherstellung und Materialtransport aus Projektphase 1, sowie prognostizierte Werte für Projektphase 2 ein. Beide Phasen zusammen verursachen 324 Tonnen CO₂-Emissionen. Über drei Viertel davon machen die Flüge ins Projektland aus. Ein knappes Viertel entfällt auf die Herstellung und den Transport der Baumaterialien sowie den Personentransport im Projektland.

Die Bilanz gibt uns die Möglichkeit, CO₂-Einsparpotential zu identifizieren. Emissionseinsparung stehen besonders bei den Flügen der Projektmitglieder im Widerspruch zu dem Ziel des interkulturellen Austausches und Lernens, bei dem die Reise an den Projektort eine wichtige Rolle spielt. Längere Aufenthalte vor Ort und eine intensive Vorbereitung unserer Mitglieder sollen diesen Effekt verstärken und die hohen Emissionen einer Flugreise rechtfertigen. Vor Ort können die Verwendung CO₂-günstiger Materialien und die möglichst lokale Beschaffung die Emissionen reduzieren.

Generatortransport

Den Emissionen stehen Einsparungen gegenüber, die durch den Ersatz des Dieselgenerators entstehen. Dieser würde zur Bereitstellung der genutzten Energiemenge des Wasserkraftwerks 120 Tonnen CO₂ pro Jahr ausstoßen. *

Die CO₂-Emissionen für die Projektumsetzung sind somit nach knapp 3 Jahren kompensiert. Über die 30-jährige Lebensdauer der Anlage ergeben sich jährliche Einsparungen von ca. 110 Tonnen CO₂.

 

* In unserer Kalkulation gehen wir davon aus, dass im Mittel 20% der erzeugten Energie des Wasserkraftwerks genutzt werden.