Hydroélectricité Idjwi Chancen durch Wasserkraft
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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

Phase 2

Projektphase 2: Ausbau der Kraftwerksleistung

Um dem steigenden Energiebedarf gerecht zu werden und um dafür zu sorgen, dass die Anlage für mehrere Jahrzehnte durch die Projektpartner betrieben werden kann, möchten wir uns im zweiten Schritt mit dem Ausbau der Kraftwerksleistung durch eine Erweiterung des Kanals beschäftigen.

Dazu möchten wir die Energie beider Kraftwerke nutzen, indem wir den oberem Kanal verlängern. Die weiteren Schritte sind dann der Einbau eines deutlich vergrößerten und längeren Fallrohres und der Umbau des unteren Maschinenhauses zu einem Wasserkraftwerk mit deutlich vergrößerter Leistung. Weiterhin möchten wir dafür sorgen, dass die unbefestigten Kanalabschnitte befestigt werden und das Sandbecken am Ende des oberen Kanals so ausgebaut wird, dass es die Turbine vor Beschädigung durch Sand und Gestein schützt.

Skizze der bestehenden Wasserkraftwerke und der geplanten Erweiterung

Durch das Zusammenlegen der beiden Maschinenhäuser ergeben sich viele Vorteile. Auf dem unzugänglichen Weg zwischen den Maschinenhäusern muss z.B. keine weitere Trasse gebaut werden. Das untere Maschinenhaus ist auch besser mit dem Lastwagen des Projektpartners CPR erreichbar, was sich positiv auf den Bau und anfallende Reparaturen auswirkt. Durch eine sorgfältige Planung der Kanalverlängerung können zudem die Höhenverluste auf der rund 350 Meter langen Strecke verringert werden. So lässt sich ein größerer Teil der Fallhöhe – und damit auch eine größere elektrische Leistung nutzen.

Nach Abschluss des Projektes stehen während der neun Monate langen Regenzeit 120 kW zur Verfügung. In der Trockenzeit sind immer noch ca. 30 kW nutzbar, was eine gute elektrische Grundversorgung darstellt. Bei unserem Besuch in der Kleinwasserkraftanlage Kalehe haben wir erfahren, dass dort die Versorgung der verschiedenen Abnehmer trockenheitsbedingt auf vorher abgestimmte Tageszeiten beschränkt wird. Auf dem Industriecampus werden wir dieses Konzept durch eine technische Leistungsüberwachung erweitern, um das Netz zuverlässig vor Schäden durch Überlast zu schützen.