Hydroélectricité Idjwi Chancen durch Wasserkraft
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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

30

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Die Bewohner von Bugarula auf der Insel Idjwi im Ostkongo sind mit steigender Ressourcenknappheit und schlechtem Zugang zu Versorgungsleistungen konfrontiert. Die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere das weiterverarbeitende Gewerbe, die Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sind durch die fehlende Stromversorgung eingeschränkt, wodurch der Handlungsspielraum der Menschen ebenfalls limitiert ist. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die lokale NGO (Nichtregierungsorganisation) PROLASA begonnen in der Nähe des Dorfes Bugarula im nördlichen Teil von Idjwi ein Kleinwasserkraftwerk zu errichten, dessen Strom momentan nur für organisationseigene Einrichtungen genutzt wird. Dort entstand in Kooperation mit der umliegenden Bevölkerung ein Industriecampus, auf dem Säfte, Seifen, Kaffee und Sonnenblumenöl produziert werden. Zusätzlich gibt es eine Holz- und Nähwerkstatt. Technische Schwierigkeiten bei der Stromleitung zwischen dem Wasserkraftwerk und PROLASA sorgen momentan jedoch dafür, dass nur ein Bruchteil der theoretisch vorhandenen Leistung genutzt werden kann. Wir möchten PROLASA dabei unterstützen, die aktuelle Stromleitung zu verbessern, die Erzeugungsleistung des Wasserkraftwerks zu erhöhen und durch gute Planung und Wartung des Systems einen verlässlichen und kostengünstigen Zugang zu Elektrizität zu gewährleisten.

Wir planen, das technische Gesamtkonzept in mehreren unabhängigen Projektphasen umzusetzen. Jede der Phasen kann als ein in sich geschlossenes Teilprojekt angesehen werden, welches Schritt für Schritt Verbesserungen in der Stromversorgung mit sich bringt. Nach Abschluss der drei Projektphasen kann die komplette Fallhöhe des Flusses genutzt werden und es stehen saisonal bis zu 120 Kilowatt Erzeugungsleistung bereit. Idealerweise fördert der bezahlbare Stromzugang auf dem Industriecampus Unternehmergeist in Handwerksbereichen, die ohne Elektrizität nur erschwert betrieben werden können und hilft dabei die lokale Wirtschaft anzukurbeln. Die Erzeugungsleistung reicht leider nicht aus, um alle Einwohner im Einzugsgebiet des Netzes privat zu versorgen. Nichtsdestotrotz erhoffen wir uns, dass die Bewohner im Umkreis einen indirekten Nutzen von der Elektrifizierung haben werden – sei es durch bessere Bildung und medizinische Versorgung, einen Arbeitsplatz oder wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen, die durch die Versorgung öffentlicher Einrichtungen mit Strom angekurbelt werden.

Weitere Informationen zu den einzelnen Projektphasen:

Projektphase 1: Strom industriell nutzbar machen

Projektphase 2: Ausbau der Kraftwerksleistung

Ausblick