Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Nach einer langen Planungsphase sind wir nun auf der Zielgeraden für die erste Bauphase. Bald geht es für die ersten EWB’ler los nach Uganda. Über die Fortschritte werden wir wieder regelmäßig hier in unserem Blog berichten.
Das Team steckt momentan in einer sehr arbeitsreichen Phase. Nachdem wir bereits auf dem Hüttenwochenende viele Dinge erledigen konnten, bleibt trotzdem noch viel zu tun. Wir planen viel und bereiten die Reisenden auf ihre Aufgaben vor Ort vor.

Das Bauteam war in den vergangenen Wochen fleißig und hat an der Statik des Gebäudes und diversen Detailbeschreibungen für die einzelnen Arbeitsschritte getüftelt.
Auch am genauen Bauablaufplan und der Organisation der Baustelle wurde gearbeitet, damit vor Ort möglichst viel reibungslos abläuft.
Unsere ersten Reisenden, Laura, Justus und Julian, treten ihre Reise nach Iyolwa am 16. August an. Die letzte Reisegruppe, Julius, Jonas und Niklas, fliegen am 20. November zurück nach Deutschland. Wir haben also knapp drei Monate Zeit vor Ort.
Bis zum Ende der Bauphase soll der Rohbau bis zum Ringanker, also bis kurz unter den Dachstuhl, von uns fertig gebaut werden.
Um diesen straffen Zeitplan einhalten zu können, wollen wir versuchen, viele Arbeitsschritte parallel auszuführen. Das heißt, während auf einer Seite der Baustelle noch die Baugrube ausgehoben wird, können auf der anderen Seite bereits die Mauern auf das frisch gegossene Fundament gesetzt werden.
Sobald wir unseren Rohbau für dieses Jahr abgeschlossen haben und die letzten EWB’ler heimgeflogen sind, wird der ortsansässige Architekt James die Bauleitung übernehmen. Er wird für uns das Dach auf den Rohbau setzen und so unser Gebäude vor dem starken Regen der Regenzeit schützen.
Im Frühjahr des kommenden Jahres werden wir dann mit dem Innenausbau beginnen.

Da die letzten drei Projekte sich immer nur direkt an der Schule abgespielt haben, wollen wir nun mehr auf die Leute in der lokalen Community eingehen. Der Kontakt mit der Woman Empowerment Group in Iyolwa wird bereits gepflegt. Die Gruppe hat zwar viele Ideen um Beschäftigungen und Einnahmequellen zu schaffen, jedoch scheitert hier die Umsetzung. Deswegen wollen wir die Frauen mit dem Kitega Communnity-Center verbinden und ihnen einen Workshop ermöglichen, in dem sie Strategien lernen, die bei künftigen Projekten helfen könnten.
Ein weiterer Aspekt, den wir vertiefen wollen, ist der ISSB-Stein, mit dem wir bereits gebaut haben. Die Steine könnten eine deutlich umweltfreundlichere und auch kostengünstigere Alternative zu den traditionell gebrannten Steinen sein. Um diesen Eindruck zu bestätigen, wollen wir lokale Baustellen besuchen, herausfinden wie die Menschen vor Ort bauen und welche Probleme dabei auftreten.
Es ist auch geplant, dass wir uns bei den wöchentlichen Messen in der Gemeinde vorstellen und mit den Menschen ins Gespräch kommen. Außerdem hat sich vor ein paar Monaten eine Jugendgruppe in Iyolwa gebildet mit der wir den Kontakt pflegen wollen, um sie vielleicht in zukünftige Projekte einzubinden.

Neben der eigentlichen Planung steht nun, da die Reise näher rückt, natürlich auch die Vorbereitung der Reisenden an. Flüge wollen gebucht und Reisezeiträume koordiniert werden. Außerdem stehen generelle Infos über Uganda, die Arbeitsweise vor Ort, diverse Infos über den Bau an sich und die Community Work und vieles mehr auf dem Programm.
Natürlich darf dabei auch der Spaß und das Teambuilding nicht zu kurz kommen und so haben wir die ein oder andere Reisevorbereitung am Grill oder mit dem Üben von Werkzeugbenutzung verbracht.

 

Auch der Rest der Projektgruppe ist fleißig am Arbeiten. Die Fundraisinggruppe hat Stiftungen und Unternehmen angeschrieben und hat somit dafür gesorgt, dass unsere erste Bauphase jetzt finanziert ist.
Ein Highlight für unsere Gruppe war der Kuchenstand auf dem Markt am Gutenbergplatz in Karlsruhe. Mit 10 verschiedenen, selbstgebackenen Kuchen, Postern, Flyern und guter Laune trotz der frühen Uhrzeit sind wir angetreten, um unser Projekt vorzustellen. Wir sind mit vielen interessierten Leuten ins Gespräch gekommen und konnten von unserem Projekt erzählen. Besonders haben wir uns aber über das große Interesse, auf das wir gestoßen sind, gefreut.
Wir möchten an dieser Stelle schon einmal unseren Unterstützern für ihre Hilfe danken, denn ohne sie wäre dieses Projekt nicht möglich.

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