Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Los ging es diese Woche mit dem Schalen, Bewehren und Betonieren des ersten Abschnitts des Fundaments. Seit Freitag sind auch Teammitglied Nummer vier und fünf, Kai und Jonas, in Iyolwa angekommen.

Unsere Woche war durch viele verschiedene Ereignisse geprägt. Auf der Baustelle konnten wir erste Fortschritte machen. Das Fundament ist nun vollständig ausgehoben und der erste Abschnitt des Fundamentes konnte am Freitag gegossen werden. Dies war für uns ein Anlass zum Feiern und wir haben gemeinsam mit den Arbeitern Erfrischungsgetränke getrunken und ausgelassen Musik gehört. Musik ist allgemein ein sehr wichtiger Bestandteil auf der Baustelle. Wir haben einen Bluetooth-Lautsprecher dabei und verschiedene Arbeiter verbinden ihr Handy  abwechselnd damit. So geht die Arbeit direkt viel leichter und die Musik hebt die Stimmung. Freitagabend kamen Kai und Jonas in Iyolwa an. Zuvor haben die beiden in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, einige Besorgungen getätigt. Mit Hilfe eines vor Ort kennengelernten einheimischen Händlers konnten sie trotz der überwältigend pulsierenden Straßen alle nötigen Baumaterialien auftreiben. Der Einkaufstag endete mit einer eineinhalbstündigen Boda-Fahrt („Motorradtaxi“) durch den Feierabendverkehr. Am nächsten Tag ging es wieder eineinhalb Stunden durch den Freitagsverkehr zum Busbahnhof, an welchem sie sich nach zweistündigem Warten im Bus auf die achtstündige Fahrt nach Iyolwa begaben. Ab jetzt bestreiten wir zu fünft den Baustellenalltag.

Samstagnachmittag sind wir zusammen nach Tororo gefahren, um dort verschiedenste Besorgungen zu machen. Brother Leo hat uns begleitet, da er auch noch einiges zu erledigen hatte. Dort haben wir auch James, den Architekten mit dem wir zusammenarbeiten, getroffen. Er hat uns ein paar Leuten vorgestellt und bei einigen Besorgungen geholfen. Später sind wir so noch durch die Straße gewandelt und haben uns am Straßenrand frisch frittierte Pommes schmecken lassen. Dort gibt es alles mögliche Essbare wie gegrillte Banane, gegrillten Mais, Fleischspieße, Hühnerschenkel und vieles mehr. Natürlich gibt es auch Stände mit frischem Chapati, dem hier typischen Brot. Alternativ zu dem landestypischen Brot haben wir eine außergewöhnliche Delikatesse direkt auf die Baustelle serviert bekommen: Als wir eines Abends noch bei Einbruch der Dunkelheit mit dem Aufbau der Schalung beschäftigt waren, sind Unmengen an geflügelten Ameisen aus dem Erdreich hervorgekommen und haben sich Richtung Himmel begeben. Daraufhin haben wir gelernt, dass die Ameisen besonders schmackhaft sind und hier als Delikatesse gelten. Justus und Julian haben sich nicht entgehen lassen, diese Köstlichkeit zu probieren. Das Ergebnis: Verzogene Gesichter und ein etwas nussiger Geschmack im Abgang.

Am Sonntag sind wir zur Messe von Brother Stephen, nicht weit von der Schule, gegangen. Der Gottesdienst war sehr lebhaft und hatte Bescheidenheit als Thema. Der Kirchengesang wurde von Trommeln, Klatschen und Tanzen begleitet. Zwischendrin gab es eine kurze Unterbrechung, da ein diebischer Pavian von aufgebrachten Dorfbewohnern verfolgt wurde. Gerade bei den Kindern hat das zu großer Belustigung geführt. Danach wurden wir von Mitgliedern der Gemeinde zum Mittagessen eingeladen und bei Matoke (gedämpfte grüne Kochbananen), Milled Bread und Hühnchen wurden verschiedenste Themen diskutiert. Es gab viele Fragen zur Landschaft und dem Wetter in Deutschland. Uns wurde viel über die Politik und das Land erzählt, was für Entwicklung sie sich für die Zukunft wünschen und wieso sie so stolz auf ihr Land sind.

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