Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Zufrieden auf dem ersten Abschnitt des Fundaments

Diese Woche wurde der erste Fundamentabschnitt fertiggestellt. Endlich fängt auch wieder die Schule an und es wird lebendiger auf dem Schulgelände.

Liebes Baustellentagebuch,
Anfang dieser Woche haben wir unser erstes Fundament ausgeschalt. Wir waren sehr gespannt, wie der Beton ohne sein Holzkleid aussieht. Mit dem Ergebnis sind wir jedenfalls zufrieden. Im weiteren Verlauf der Woche haben wir die Schalungen des nächsten Fundaments hergestellt, die Sauberkeitsschicht weiter eingebracht und die Nivellierung der Gräben abgeschlossen. Dazu haben wir diese Woche eine große Ladung Zementsteine für unseren Sockel geliefert bekommen. Dafür waren Justus und Laura, in Begleitung von Father Robert, im Vorfeld bei einem Großlieferanten für Betonbausteine. Sie wurden vom freundlichen Verkaufsleiter Geoffrey begrüßt und durch die Fabrik geführt. Beim Abladen am Folgetag haben natürlich alle fleißig geholfen.
Als krönenden Abschluss haben wir diese Woche den zweiten Abschnitt des Fundaments gegossen. Nach diesem Tag hat sich jeder sein Wochenende verdient.

 

Aber diese Woche war nicht nur vom Baustellenalltag geprägt, sondern es gab auch Anlässe zum Feiern. Zuerst haben wir einer symbolischen Messe von zwei frisch geweihten Priestern beigewohnt. Das war ein großes und auch andächtiges Ereignis. Die beiden frischgebackenen Priester bekamen eine Torte, die gemeinsam angeschnitten wurde, und es folgte ein kleines Fest im Kreise der Fathers. Später in der Woche hatte Brother Leo seinen 71. Geburtstag. Auch das wurde selbstverständlich groß mit Torte und Gesang zelebriert. Eine Tradition bei allen großen Feierlichkeiten ist, dass der Gefeierte eine große Torte bekommt und dann vom Gastgeber damit gefüttert wird. Uns wurde dabei ein ganz besonderes Getränk serviert: Ein Topf mit frisch gegorenen Bananen wurde in die Mitte gestellt und von allen durch dünne, lange Bambusstrohhalme getrunken. Der Abend klang entspannt mit Kartenspielen und vielen Gesprächen aus.

 

Aber nicht nur bei den Feiern ließen wir es krachen. Ende der Woche verabschiedete sich der Transformator der Schule mit einem lauten Knall und vielen Funken. Für uns bedeutet das, dass wir ungefähr die nächsten drei Wochen keinen Strom haben. Zum Glück können wir zum Teil auf Solarstrom zurückgreifen, obwohl der Kerzenschein natürlich auch sehr schön ist.
Sonntagmittag sind langsam immer mehr Schüler auf dem Gelände eingetrudelt, da ihre Ferien nun vorbei sind. Ab Montag beginnt wieder der Schulalltag für sie. Viele hatten schwere Metallboxen mit ihren Habseligkeiten dabei. Umso größer war die Freude als Jonas beim Tragen geholfen hat und sogar parallel bei zwei Kisten mit angepackt hat. Wir freuen uns darauf bald mehr Besucher auf der Baustelle zu haben und viele neue Gesichter zu sehen.

1 Kommentar


  1. Endlich ist es wieder Montag und ihr habt wieder Neuigkeiten für die neugierigen Fans 🙂
    Danke an alle, die sich neben der harten Arbeit auf der Baustelle noch hinsetzen, und mit Muskelkater bei Kerzenschein Berichte schreiben! Ich bin mächtig beeindruckt von eurem Engagement und von eurer Leistung, die ihr dort jeden Tag abliefert!

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