Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Diese Woche wurde wieder viel gemauert auf der Baustelle. Auch die ersten Stützen wurden hergestellt. Die anstrengende Arbeit wurde mit den verschiedensten kulinarischen Highlights belohnt.
Laura, Julian und Kai haben diese Woche vor ihrem Rückflug noch in Ssama bei unserem alten Projekt vorbei geschaut.

News von der Baustelle
Diese Woche wurden mit drei Maurerteams unsere Wände weiter hochgezogen, sodass wir zum jetzigen Zeitpunkt zwei Drittel der Wände fertiggestellt haben. Unsere Stahlarbeiter haben angefangen, die Bewehrung für den Ringbalken, der unter anderem der Stabilisierung der Wände dient, einzubauen. Außerdem haben wir diese Woche fünf Stützen betoniert und davon zwei schon wieder ausgeschalt. Die Qualität der Stützen hat bei uns hohe Priorität, da das Gewicht vom Ringbalken und vom Dach ausschließlich auf den 28 Stützen aufliegt. Unsere ISSB-Wände werden planmäßig nicht belastet. ISSB sind noch ziemlich unerforscht und es ist unklar, wie viel Belastung sie aufnehmen können. Diese Frage hat sich Daniel, der schon lange Teil der Uganda-Gruppe bei EWB ist, zur Aufgabenstellung seiner Masterarbeit gemacht. Er möchte herausfinden, wie belastbar und dauerhaft die ISSB Steine sind, damit wir eventuell in den kommenden Projekten Stützen einsparen und somit materialschonender bauen können.
Auch an der Sauberkeitsschicht haben wir diese Woche weitergearbeitet, um darauf später die Bodenplatte zu betonieren.

Nächste Woche wollen wir weiter Stützen betonieren und möglichst viel an den Mauern weiterarbeiten.

 

Austausch mit der Technical School Iyolwa
Ein weiterer Besuch an der Technical School in Iyolwa stand ebenfalls an, um den Schulleiter zu treffen. Er ist nur selten in Iyolwa, weil er mehrere Projekte zu betreuen hat. Unser Gespräch knüpfte an das Vergangene an, um das Ausleihen der ISSB-Presse für die Stein-Produktion zu besprechen. Die ISSB-Produktion möchte John Wilson, der Konstruktionslehrer, zusammen mit seinen Schülern durchführen, um im kommenden Frühjahr einen kleinen Kiosk auf dem Campus zu errichten. Für das ca. 50qm große Gebäude benötigt die Schule etwa 1500 ISSB Steine. In den kommenden Wochen wollen wir John Wilson zusammen mit 10 seiner Schüler an unsere Schule einladen, um eine Baustellenführung anzubieten und ihnen zusammen mit unseren Maurern die Konstruktion mit ISSB Steinen zu erklären.

 

Spätzle mit Soß‘ Uganda Style
Neben der Baustelle gab es diese Woche einige kulinarische Highlights für uns in Uganda. Am Montagabend haben sich Jonas und Julia im Gemeindezentrum an die Spätzleproduktion gewagt. Da jedoch keiner von uns jemals Spätzle geschabt hatte, musste auf eine Cola-Flasche als Hilfsmittel ausgewichen werden. Auch bei den eigentlich zugehörigen Linsen mussten wir etwas improvisieren und auf eine Art Erbsen umsteigen.

Im Gegenzug hat uns unser Projektpartner Father Robert gezeigt wie man seine Spezial-Zwiebelringe herstellt. Diese haben es besonders Jonas sehr angetan und er hat eifrig in der Küche beim Frittieren geholfen. Am Dienstag wurden wir dann noch in die Geheimnisse seiner eingelegten Tomaten eingeweiht. Nachdem wir einen ganzen Eimer Tomaten geschnitten hatten, wurden diese in der Sonne getrocknet und anschließend mit Ingwer, viel Knoblauch, Essig und verschiedenen Gewürzen gekocht. Die zwei großen Gläser, die wir produziert haben, haben allerdings keine Woche überlebt, sondern sind sofort begeistert vertilgt worden.

Jonas wird am Donnerstag nach Kampala fahren, um mit Niklas und Julius, die aus Deutschland anreisen, die Tierwelt und Natur Ugandas im Murchison National Park zu entdecken. Somit liegt die Baustelle ab Mitte nächster Woche vollkommen in weiblicher Hand!

 

Besuch bei unserem alten Projekt in Ssama
Nach ihrem Urlaub haben sich Laura und Julian in Entebbe mit Kai getroffen. Von dort sind die drei weiter nach Ssama gefahren, um einen ehemaligen Projektpartner, Father Ssonko, zu treffen.
In seiner Primary School haben wir von EWB vor ein paar Jahren eine Wasseraufbereitungsanlage und ein Fotovoltaik System für die Beleuchtung installiert. Nun sind wir zurückgekehrt, um die Anlagen zu testen und die Beziehung zu den Leuten in Ssama aufzufrischen.
Neben der Grundschule leitet Father Ssonko auch das NAYOFA Center im Dorf. Dieser Verein bietet den Leuten auf unterschiedliche Art und Weise Hilfe an. Das Motto ist “Hilfe zur Selbsthilfe”.
Es werden verschiedene Programme angeboten, in denen die Leute lernen, wie sie ein selbstständiges Geschäftsmodell für sich aufbauen können. Dabei erhalten sie eine finanzielle Hilfe zu Beginn und lernen dann, wie sie beispielsweise ihr Feld richtig bestellen. Der Verein hilft dann weiter beim Transport und der Lagerung der Waren und bietet sogar eine Verkaufsfläche dafür an. Nach einigen erfolgreichen Ernten kann das vorgestreckte Geld dem Verein zurückgezahlt werden und jemand anderes erhält die finanzielle Hilfe.
Das Angebot des NAYOFA Centers erstreckt sich mittlerweile über alle erdenklichen Feldfrüchte, verschiedene Viehsorten bis hin zu Fischteichen.
Nach ihrem kurzen Besuch in Ssama sind Laura, Kai und Julian am 2.10.19 von Entebbe aus zurück nach Deutschland geflogen.

 

1 Kommentar


  1. Ihr seid der Hammer 🙂
    Euer Bau macht ja mächtige Fortschritte!
    Und euer Mix aus Zwiebeln, Tomaten, Stützpfeilern, Beton, Improvisation, ups-and-downs, Vernetzung in alle möglichen Richtungen ist echt krass!
    Jede Woche wieder aufs neue ein super schöner Bericht, danke an alle!!!!

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