Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Die vermutlich vorletzte Baustellenwoche in Iyolwa war wieder eine erfolgreiche. Die Ringanker sind fertig betoniert und bei der Bodenplatte ist das Team auch entscheidend weitergekommen. Außerdem war die Woche geprägt vom Geburtstag unseres Projektpartners und von Einladungen ein paar unserer Arbeiter zu ihnen nach Hause.

Diese Woche feierte Father Robert seinen 37. Geburtstag gleich zwei Mal. Am Donnerstag mit den Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen und Lehrern in der neuen großen Mehrzweckhalle an der Schule, am Sonntag mit Freunden im Gemeindehaus. Die Feier an der Schule wurde von den Schülerinnen und Schülern gestaltet, die zu diesem Anlass ein buntes Programm mit Tänzen, Liedern und Reden vorbereitet hatten. Sonntags gab es dann indische Spezialitäten zum Abendessen. An beiden Feiern durften wir teilnehmen.

Die Feierei passte super zu unserem Zeitplan auf der Baustelle. Am Mittwoch konnten wir den zweiten und letzten Teil des Ringankers fertigstellen. Um den insgesamt 65m langen Abschnitt an einem Stück betonieren zu können, fingen wir an diesem Tag sehr früh morgens bei Sonnenaufgang an. Vor dem Mittagessen konnten wir bereits die ersten 3 m³ Beton fertig stellen. Das frühzeitige Beginnen und schnelle Fertigstellen der Betonage erweist sich derzeit wegen den schwierig vorhersehbaren Regenfällen als sehr wichtig. Nach einer harten Arbeitswoche, in der wir außerdem Bodenplatten mit insgesamt über 100m² betoniert haben, konnten wir dann am Samstag mit unseren Arbeitern ein kleines Richtfest feiern. Das Team hatte sich den halben Tag frei mehr als verdient. Im Wartebereich der Krankenstation ließen wir uns vom Chapati-Man der Schule Essen zubereiten, dazu gab es Ananas, Bananen und Wassermelone. Zusätzlich vergruben wir diese Woche unter der Veranda im Eingangsbereich eine Zeitkapsel, in die unsere Arbeiter ihre Wünsche, Anregungen oder sonstige Nachrichten für die Zukunft schreiben konnten.

 

Nächste Woche geht es dann in die Endphase der ersten Bauphase. Wir werden die restlichen Bodenplatten betonieren, ehe wir unsere Arbeiten für dieses Jahr abschließen. Darauffolgend werden unter der Aufsicht von Mr. James, einem örtlichen Architekten, die Zimmermänner für das Dach ihre Arbeit aufnehmen und unsere Dachkonstruktion, sowie die Zwischendecke herstellen.

Außerhalb der Baustelle wurden wir diese Woche von verschiedenen Arbeitern nach Hause eingeladen. Dienstags nach der Arbeit besuchten wir ein kleines Dorf, nicht weit von der Schule entfernt, in dem mehrere unserer Arbeiter wohnen. Am Sonntag lud uns ein anderer Arbeiter zum Mittagessen ein. Hier lernten wir das einfache ugandische Leben kennen: Keine Elektrizität, kein fließendes Wasser, große Familien in kleinen Lehmhäusern mit Strohdächern. Uns wurde viel über die Kultur des Landes und das Zusammenleben in der Familie erzählt, was sehr interessant war.

Die Technical School Iyolwa (TSI) haben Daniel und Julius am Freitag besucht. In den vorherigen Treffen mit Techniklehrer Mr. Wilson hatte man der Schule angeboten, unsere übrig geblieben ISSB-Steine zum Bau einer Kantine zu benutzen. Am Freitag wollten wir dann im Gespräch über den Transport und den Zeitpunkt der Übergabe der Steine verhandeln. Leider konnte keine endgültige Einigung erzielt werden, da der Rektor der Schule über diese Themen entscheiden muss und dieser nicht anwesend war. Stattdessen wartete bereits eine Schulklasse der TSI auf uns, um einen Vortrag über die ISSB-Steine zu hören, worüber wir nicht informiert waren. Da Daniel derzeit in Uganda unterwegs ist, um seine Masterarbeit über die ISSB-Technologie vorzubereiten, konnte er ohne Probleme einen 15-minütigen Workshop mit den Schülern durchführen.

Am Sonntag nach dem Besuch des Gottesdienstes in der Iyolwa Church trafen wir uns mit Anna Obote von der Women Empowerment Group. Mit ihr diskutierten wir über unsere weitere Zusammenarbeit. Sonntagnachmittag besuchten Jonas und Julius ein Treffen der Jugendgruppe der Gemeinde Iyolwa. Auch hier wurden interessante Gespräche geführt, welche zu einem Pfannkuchenverkauf für nächste Woche Sonntag nach dem Gottesdienst führten, wobei wir sie gerne unterstützen wollen.

Jetzt freuen wir uns auf die wohlmöglich letzte Baustellenwoche dieses Jahrs in Iyolwa.

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