Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Am Samstag konnten wir die letzten Arbeiten dieser Bauphase fertigstellen und unsere Arbeiter entlassen. Außerhalb der Schule konnten wir mit unseren zusammenarbeitenden Gruppen einiges leisten.

In der ersten, dreimonatigen Bauphase haben wir insgesamt über 30 m³ Beton für die Fundamente verbaut, auf die wir dann 7500 ISSB-Steine gemauert haben. Um diese Leistungen bestmöglich zu bewältigen, hatten wir uns über viele Monate zuvor akribisch vorbereitet. Zu den Vorbereitungen zählten viele Arbeitsstunden, in denen wir die Grundrisse der Krankenstation immer wieder diskutiert, abgeändert und verbessert haben. Gleichzeitig musste auch permanent unser Zeitmanagement berücksichtigt werden, denn wir wussten schon von Anfang an: Der Bau der Krankenstation wird eine große Herausforderung für uns. Es waren drei Monate Zeit für den Rohbau eines 250 m² großen Gebäudes. Mehrere hundert Tonnen Baumaterial mussten verbaut werden, sowie einige tausend Arbeitsstunden koordiniert werden.

Wir konnten im Voraus nicht sagen, ob unser Bau reibungslos ablaufen würde. Dass einige Stellen sehr kompliziert werden würden, war uns bewusst. Deshalb war es für uns schwierig einzuschätzen, wie viel Zeit wir tatsächlich für die einzelnen Teilschritte benötigen. Um diesen unsicheren Zeitabschätzungen der Teilschritte entgegenzuwirken, änderten wir vorab unsere Strategie. Anstatt mit einem neuen Arbeitsschritt erst dann zu beginnen, wenn der vorherige komplett beendet ist, also erst alle Fundamente, dann alle Mauern, danach die Stützen und den Ringanker zu bauen, hatten wir unsere Arbeiten parallelisiert geplant. Während ein Teil der Arbeiter noch auf der einen Seite des Gebäudes die Fundamente betonierten, konnten wir für die anderen Abschnitte des Gebäudes schon Maurer einstellen, die begannen die Wände zu mauern. Mit dem Fertigstellen der ersten Mauern konnten dann schon die Schalungen für den Ringanker von unseren Zimmermännern montiert werden. Der erhöhte Planungsaufwand hat sich letztendlich ausgezahlt und wir hatten bereits diesen Samstag unseren letzten offiziellen Arbeitstag für unsere diesjährige Bauphase.

 

Außerhalb der Schule konnten wir passend zum Ende unserer Reise die Übergabe unserer restlichen ISSB-Steine zur Technical School Iyolwa fix machen. Am Montag und Dienstag ist der Transport der ca. 2300 Mauersteine geplant. Des Weiteren konnten wir auch mit unseren zusammenarbeitenden Gruppen aktiv werden. Eine in diesem Jahr gegründete Jugendgruppe der Kirchengemeinde Iyolwa bat uns um Hilfe, sie bei dem Aufbau eines Catering-Unternehmens zu unterstützen. Sie haben uns erzählt, dass sie große Pläne für die Zukunft haben, jedoch derzeit nicht wissen, wie sie den ersten Schritt dazu machen können. Unser Ratschlag an sie war dann, klein anzufangen und wir gaben ihnen die Idee weiter, Essen nach der Kirchenmesse zu verkaufen. Nach Probeessen und Organisieren am Samstagabend zuvor, konnte die Gruppe dann alle der 40 gebackenen Pfannkuchen am Sonntag nach dem Gottesdienst verkaufen.

Diese Woche konnten auch die Zimmermänner die Arbeiten für die Dachkonstruktion unter der Aufsicht von unserem Partner Architekt Mr. James beginnen. Anfang nächster Woche werden wir dann zusammen mit den Zimmermännern die Holzbalken mit dem Ringanker verschrauben, ehe wir Mitte der Woche die Baustelle verlassen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all unseren Unterstützen bedanken, ohne die wir diese Bauphase nicht hätten umsetzen können. Besonderer Dank geht außerdem an das gesamte EWB Uganda Team für die Planungen in den letzten Monaten. Es war eine harte Zeit, in der wir viel geplant und diskutiert haben, um uns bestmöglich auf die Reise vorzubereiten. Wir sind stolz auf unseren bisherigen Fortschritt im Bau der Krankenstation und sind froh, in solch einem großartigen Team dieses Projekt umsetzen zu können!

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