Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Abgeschlossen

Begonnen

April 2015

Beendet

Oktober 2021

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Abgeschlossen

Begonnen

April 2015

Beendet

Oktober 2021

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

In Woche drei stand der Besuch des dritten potenziellen Projektpartners an. Dabei handelt es sich um den deutschen Verein Projekthilfe Uganda, der in Bruchsal ansässig und bereits seit 1983 in Kyamulibwa, im Süden Ugandas, tätig ist. Gleichzeitig durfte unsere Reisegruppe das Osterfest in Uganda miterleben.

In Woche drei stand der Besuch des dritten potenziellen Projektpartners an. Dabei handelt es sich um den deutschen Verein Projekthilfe Uganda, der in Bruchsal ansässig und bereits seit 1983 in Kyamulibwa, im Süden Ugandas, tätig ist. Ziel des Vereins ist es, die Region Kymulibwa langfristig und nachhaltig aufzubauen.  

Nach einem leckeren Frühstück wurden wir von unserem Projektpartner sehr herzlich in Empfang genommen, stellten uns erst einmal gegenseitig vor und wurden tiefer in die Strukturen des Vereins eingeführt. Anschließend erhielten wir eine umfangreiche Tour über den Campus, um einen Überblick über die Einrichtungen und die Arbeit des Vereins zu bekommen. Der Campus ist sehr schön und bereits sehr gut aufgestellt. Neben Grund- und weiterführenden Schulen gibt es das Kyamulibwa Technical Institute (KTI), an dem Berufsausbildungen stattfinden. Weiterhin existieren auf dem Campus ein Optikerhaus, ein Altersheim sowie ein neu gebautes Krankenhaus.   

In den fünf Tagen, die wir bei der Projekthilfe in Kyamulibwa waren, wurden von dem Vertreter der Projekthilfe, Robert Bbaale, sehr viele Meetings für uns organisiert und wir durften viele verschiedene Stakeholder kennenlernen. So war es uns nicht nur möglich den Pfarrer der Gemeinde, den Vorstand des Vereins und zwei Ausbilderinnen kennenzulernen, sondern auch Nicolas, der die erste Anlaufstelle für hilfsbedürftige Familien darstellt.  

Ein großer Wunsch der Projekthilfe ist es, ein Skill Center aufzubauen, in dem verschiedene sechsmonatige Ausbildungen wie Schneidern, Landwirtschaft oder Catering angeboten werden sollen. Ziel hiervon ist es Kindern, die bisher nicht zur Schule gehen konnten, diese abgebrochen haben oder schwanger wurden und dadurch teilweise den Anschluss an die Gesellschaft verloren haben, eine Perspektive zu geben und bessere Berufschancen zu ermöglichen. Zunächst einmal liegt hierbei der Fokus auf der Unterstützung von Mädchen, da insbesondere diesen viele Berufschancen verwehrt bleiben. Langfristig soll das Skill Center aber auch für Jungs zugänglich sein und Ausbildungen, wie etwa Mechanik bereitstellen. Da die Arbeitsmarktsituation in Uganda relativ angespannt ist und Anstellungen häufig nur über Kontakte zu bekommen sind, ist die Arbeitslosigkeit auch unter jungen Leuten mit guten Ausbildungen sehr hoch. Dies möchte die Projekthilfe in ihrem Skill Center vermeiden, indem sie bereits während der Ausbildung viele Verbindungen und Kontakte aufbauen und die Kinder dabei unterstützen wollen, anschließend ihr eigenes Geschäft aufzubauen.  

Da die Bevölkerung in Kyamulibwa sehr gläubig ist und der Ostersonntag groß gefeiert wurde, gestaltete sich dieser Tag etwas entspannter. Nichtsdestotrotz startete der Tag sehr früh, da wir an dem Ostergottesdienst teilhaben wollten. Der zweistündige Gottesdienst war sehr schön gestaltet und wurde von Gesang und Trommeln begleitet. Während des Gottesdienstes wurden wir von dem Vorsitzenden der Gemeinde vorgestellt. Nachmittags besuchten wir im Dorf das Fußball-Finale zwischen den ansässigen Mannschaften. Hiervon gibt es 15 Stück. An dem Finale zwischen den Büffeln und Antilopen versammelten sich etwa 1500 Menschen und fieberten lebhaft für ihre Mannschaften. Nach einem mehrstündigen Spiel und ein paar Verzögerungen gewannen die Büffel mit 3:0.
Anlässlich zu Ostern gab es mittags ein sehr ausgiebiges und besonderes Essen. Es wurden Reis und Kartoffeln mit Fleisch serviert, das zuvor in Bananenblättern gekocht wurde. Sehr fein! 

In den letzten beiden Tagen bekamen wir unter anderem eine kleine Tour durch die umliegenden Dörfer. Hierbei lernten wir einige Familien kennen, die von der Projekthilfe unterstützt werden und konnten einen Eindruck in das Leben vor Ort erhalten. In abschließenden Meetings war es uns außerdem möglich letzte Fragen zu klären und somit einen guten Abschluss zu finden.  

An unserem letzten Abend wurde ein Lagerfeuer mit vielen Leuten für uns organisiert, an dem wir sehr herzlich verabschiedet wurden und nochmal einen schönen letzten Abend miteinander verbringen konnten.  

Am nächsten Tag wurden wir dann von dem Projektpartner nach Masaka gefahren. Dort legten wir einen kleinen Zwischenstopp im Plot 99 für ein Mittagessen ein und wurden anschließend von dem nächsten Projektpartner nach Kibale gefahren. Über dieses Projekt werden wir euch im nächsten Blogeintrag berichten.   

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.