Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Abgeschlossen

Begonnen

April 2015

Beendet

Oktober 2021

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Abgeschlossen

Begonnen

April 2015

Beendet

Oktober 2021

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Die zweite Reisegruppe startet nach Uganda! Nach erfolgreicher Anreise stand in der ersten Woche ein Treffen mit der Projektorganisation L`Esperance an, welche ein Kinderdorf in Kinyo betreut.

Am Montag, den 2. Mai ging es bei uns, der zweiten Reisegruppe, morgens um 3:30 Uhr in Karlsruhe am Bahnhof los. Da das Nextbike bei Paul streikte, schafften es jedoch nur Benita und Simon rechtzeitig zum Zug. Am Flughafen waren wir dann allerdings wieder vollständig und hatten einen reibungslosen Abflug. Die PCR Test Pflicht wurde zwei Tage vor Abflug abgeschafft, weshalb wir nur mit Gelbfieberimpfbestätigung und den Visa Dokumenten ausgestattet waren. Mit einem kurzen Zwischenstopp in Brüssel ging es dann über Kigali in Ruanda nach Entebbe. Nach erfolgreicher Einreisekontrolle hat uns Jan dann im ViaVia Hostel in Entebbe empfangen, wo wir uns bei einem Willkommens-Bier über die vergangenen Wochen austauschten und dann erschöpft ins Bett fielen. 

Am nächsten Tag standen unser Projektpartner von L`Esperance Joshua und sein Freund Steven drei Stunden früher als erwartet vor unserer Tür, was hier in Uganda höchst untypisch ist. Gestärkt durch ein gemeinsames Frühstück im Hostel unter Beobachtung des ein oder anderen Affen, starteten wir anschließende unsere Reise Richtung Kinyo. Für die drei neuen Reisenden eine spannende Erfahrung, für Jan dagegen seit einem Monat gelebter Alltag. Nach einem niemals enden wollenden Stop-And-Go in Kampala führte uns eine Lehmstraße mit abnehmender Qualität für die letzten 2 Stunden zum Kinderdorf in Kinyo, unserem ersten Projekt. 

Etwa 200 Meter vor der Ankunft kostete uns ein Stein dann noch einen unserer Reifen. Mit drei vollen und einem platten Reifen erreichten wir schließlich unser Ziel und durften beim Reifenwechsel zunächst einmal unsere Ingenieursfertigkeiten unter Beweis stellen. Neben ersten Gesprächen ließen wir den Abend mit dem Festhalten erster Eindrücke beim Sonnenuntergang am See ausklingen.
Am nächsten Tag stand zunächst eine Führung über den Campus auf dem Plan. Vom Gästehaus, welches direkt am Viktoriasee liegt, ging es über die bewirtschafteten Felder und Tierställe der Farm zum etwas oberhalb gelegenem Schulgelände. Begleitet wurden wir dabei vom lokalen Manager Joshua und seinem Stellvertreter Zumah. Insgesamt lieferte uns die Tour einen sehr guten Überblick über den gesamten Campus und wir konnten erste Einblicke in die Personal- und Vereinsstruktur von L`Esperance erlangen. Nach dem Mittagessen und ein paar weiteren Gesprächen, beendeten wir den Tag mit einer Runde Fußball mit den Schülern auf ugandische Art – zwei Teams und keine Tore. 

Den nächsten Tag nutzten wir dann für eine Erkundungstour mit größerem Radius. Zunächst ging es dabei zu der etwa fünf Kilometer entfernten Quelle, welche die Schule und das Waisenhaus mit Wasser versorgt. Etwas weiter unten gelangten wir zum Wassertankhaus, in welchem sichergestellt wird, dass auch während der Trockenzeit ausreichend Wasser zur Verfügung steht.  

Auf unseren Wunsch ging es anschließend ins nächstgelegene Dorf. Hier wurden für uns „ärmliche Verhältnisse“ neu definiert. Die Dorfbewohner wohnten hier lediglich in spärlichen Holzhütten, umgeben von abertausenden von kleinen Fliegen. Neben etwa 100 Erwachsenen war die Mehrheit der Bewohner mit Abstand Kinder und Jugendliche. Zurück am Waisenhaus gab es ein schnelles Mittagessen, um dann anschließend in Mukono Solomon, den Präsidenten des lokalen Vorstands von L`Esperance zu treffen. Laut Joshua sollte die Fahrt nur etwa eine Stunde dauern. Long Story short brauchten wir dann ganze zweieinhalb Stunden. Typisch ugandisches Zeitgefühl.  

Solomon konnte uns einige Informationen über die Aufgaben des lokalen Vorstands erklären, hatte über die aktuelle Situation auf dem Campus selbst leider etwas weniger Überblick. Wieder zurück am Waisenhaus starteten wir nach dem Abendessen zusammen mit den Kindern und einigen vom Staff vor Ort noch einen Spieleabend.
Der folgende Tag war auch schon unser Letzter in Kinyo. Nach abschließenden Gesprächen mit der Buchhalterin Brenda, dem Farmmanager Emma sowie der Pflegemutter Lillian, ging es zurück nach Kampala. Ein – Zitat Joshua – fünfminütiger Reifenwechsel zwang uns noch zu einem einstündigem Zwischenstopp. Den Rest der Reise ließen wir dann aber ohne weitere Verzögerung hinter uns und kamen erschöpft an unserer Endstation, dem Bushpig Hostel in Kampala an.
Die Tage in Kampala nutzten wir für Besorgungen für unser abgeschlossenes Projekt in Iyolwa, ein wenig Sightseeing sowie ein Treffen mit Rene, einem ehemaligen EWB-Mitglied aus der Projektgruppe Sri Lanka. 

Nach erkenntnisreichen und spannenden fünf Wochen endet die Erkundungsreise für Jan hier und es geht zurück nach Deutschland. Paul, Benita und Simon reisen nun weiter nach Iyolwa, wo die offizielle Einweihung unserer Krankenstation ansteht. See you next week! To do what? Reading Blog! 

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