Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Abgeschlossen

Begonnen

April 2015

Beendet

Oktober 2021

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Abgeschlossen

Begonnen

April 2015

Beendet

Oktober 2021

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

In dieser Woche geht es für die Reisenden zum Projektpartner nach Ssama. Doch vorher wurden die Reisenden auf eine ugandische Hochzeit in Kampala eingeladen. Die Erfahrung haben sich die Reisenden natürlich nicht entgehen lassen. Doch leider ereilte die Reisegruppe auch eine negative Nachricht. Benita musste auf Grund einer schweren Entzündung spontan zurück nach Deutschland reisen. Nun geht es daher für Paul und Simon in den letzten Tagen zu zweit weiter.

Zurück in Kampala durften wir die nächsten drei Nächte bei Stephen, unserem Projektpartner von Ssama, übernachten. Da wir erst recht spät in Kampala ankamen, ist an diesem Freitag nicht mehr allzu viel passiert. Ein schnelles Feierabendbierchen gemeinsam mit Stephen und dann ging es auch schon ins Bett.  

Am Samstag stand dann eine besondere Veranstaltung auf dem Programm. Feli, die Cousine von Simon, die derzeit ebenfalls in Uganda unterwegs ist, lud uns auf eine ugandische Hochzeit eines schwedischen Freundes ein. Diese Gelegenheit wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Benita nahm nicht teil, da sie parallel noch einiges für ihr Studium zu erledigen hatte. Nach einem Blick in den Reiserucksack, in dem sich leider keine adäquate Abendgarderobe befand, machten sich Paul und Simon gemeinsam mit Stephens Neffe in die Innenstadt auf, um hier Abhilfe zu schaffen. Nach einer kurzen Dusche machten sich die beiden dann in ihren schicken Anzügen via Uber zum vereinbarten Treffpunkt auf. Zunächst recht gut in der Zeit machte uns der Verkehr in der Stadt dann einen Strich durch die Rechnung. Nachdem wir dem Fahrer signalisiert hatten, dass wir es ziemlich eilig haben, hat dieser dann kurz vor unserem Ziel völlig unbeeindruckt an einer Tankstelle Halt gemacht. Da nicht mehr viel Zeit blieb zahlten die beiden den Fahrer und sprinteten kurzerhand den letzten Abschnitt zu Fuß. Am Hotel angekommen wartete Feli bereits mit ein paar Freundinnen in der Hotellobby auf den Bräutigam und seinen Trauzeugen, die sich derweil noch für die Hochzeit frisch machten. Nach einer kleinen Verspätung unsererseits ging es dann tatsächlich weitere eineinhalb Stunden, bis wir uns schlussendlich zur eigentlichen Hochzeit aufmachten. Da der schwedische Bräutigam Mitglied einer Freikirche ist, die den Verzehr von Alkohol an einer Hochzeit verbietet, blieben unsere Weingläser leider leer. Dafür war das Essen umso besser und so war es eine sehr schöne Erfahrung an einer traditionellen, ugandischen Hochzeit teilzunehmen. 

Für Benita war der Samstag derweil von Zahnschmerzen begleitet, was dann zu einer kurzfristigen Planänderung führte und die für Sonntag angesetzte Reise nach Ssama platzen ließ. Nach einer Untersuchung bei einem Zahnarzt am Sonntag sollte sich dann herausstellen, dass es nicht bei einer kleinen Planänderung bleiben sollte. Aufgrund einer schweren Entzündung im Mundraum musste Benita umgehend operiert werden und hatte deshalb keine andere Wahl, als noch am selben Abend zurück nach Deutschland zu reisen.  

Nach dem Abschied von Benita ging es am Montagmorgen dann für die verbliebenen Reisenden Paul und Simon los nach Ssama. Da es im Vorfeld bereits viele und lange Gespräche mit Stephen gab, waren die beiden schon vor der Ankunft in Ssama gut über die Gegebenheiten informiert. Nach der Begrüßung durch den Head Teacher Benedikt gab es eine kleine Tour über das Schulgelände. Außerdem stand noch die Inspektion der seit über einem Jahr brachliegenden Trinkwasseraufbereitungsanlage an, die 2014 von EWB installiert wurde. Da Simon auch gelernter Elektriker ist, war die Ursache recht schnell gefunden. Die Pumpe, die das Wasser vom Regenwassertank in den Hochtank befördert war defekt und musste ausgetauscht werden. Die Batterie sowie das Solarpanel waren jedoch noch komplett funktionstüchtig. Nach dem Besuch der Schule in Ssama hat uns Stephen dann noch ein weiteres seiner Projekte gezeigt. In Kammengo möchte er ein Ausbildungscenter für verschiedene technische Berufe gründen. Aktuell stehen ihm hier einige Räumlichkeiten zur Verfügung, weitere sollen erbaut werden. 

Mit der ausgebauten Pumpe ging es am Dienstag bereits zurück nach Kampala. Nachdem recht kurzfristig eine neue Pumpe aufgetrieben werden konnte, für die Reisenden aber leider keine Zeit verblieb, um diese selbst zu installieren, wurde diese an Stephen übergeben, der die Arbeiten mit einem Handwerker vor Ort selbst abschließt und die Anlage gemäß unserer verfassten Betriebsanleitung wieder in Betrieb nimmt. Zurück in Kampala stand dann neben dem obligatorischen Feierabendbier und dem Erkundungskonzept noch ein wichtiger Termin an. Paul wurde 25 Jahre alt, was natürlich gefeiert werden musste. Zu seiner Überraschung gab es ein festliches Abendessen, ein Geburtstagsständchen und sogar eine stattliche Torte. Am Mittwoch hatten wir dann noch Gelegenheit Stephens Privatschule, die St. Edward Highschool in Kampala anzuschauen, für die ebenfalls potenzielle Projekte in Frage kommen.  

Am Donnerstag fanden dann noch ein paar abschließende Gespräche sowie die Arbeit am Erkundungskonzept statt. Freitag war dann mal wieder ein Reisetag. Nach dem Frühstück ging es mittels Reisebusses zum letzten Projekt nach Kisanga im Westen Ugandas.  

Gesundheitsupdate der Verbliebenen: Simon hat eine geprellte oder gebrochene Rippe vom Fußball spielen und Paul hat einen etwas komplizierten Magen-Darm-Trakt. Wir sind gespannt welche Verletzungen und Erkrankungen in der neuen Woche auf uns warten. Bis dahin cheers und liebe Grüße. P.S. Falls jemand spontan Lust und Zeit hat, freuen wir uns über Verstärkung hier!  

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