Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Abgeschlossen

Begonnen

April 2015

Beendet

Oktober 2021

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Abgeschlossen

Begonnen

April 2015

Beendet

Oktober 2021

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Endspurt – das letzte potenzielle Projekt liegt in Kisanga in der Nähe der Stadt Fort Portal und nicht weit entfernt von der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Dort besucht unsere Reisegruppe ein Schulzentrum mit Primary und Secondary School. Auch die Schönheit der Natur Ugandas bekommt unsere Reisegruppe bei einer Tour in den nahe gelegenen Nationalpark zu sehen.

Endspuuuuurt – Die Reise nach Kisanga, zu unserem letzten Projektpartner erfolgte dieses Mal mittels Reisebus, was im Vergleich zu unserem bisherigen Reisemittel, dem Matatu, deutlich mehr Komfort versprach. Die Fahrt beanspruchte in etwa sechs Stunden und endete im Bus Terminal von Fort Portal von wo aus uns die beiden Söhne unseres Projektpartners Morence abholten und zu unserem Tagesendziel fuhren. Da wir bereits gegen 10 Uhr in Kampala starteten, war es bei unserer Ankunft noch hell und so hatten wir vor dem Abendessen noch die Gelegenheit für ein erstes Gespräch mit Morence und seinen Söhnen Lick und Pryice. Erschöpft von der Reise ging es dann nach dem Essen recht zügig in unser Banda, einer Art Ferienwohnung in der wir für den Zeitraum unseres Aufenthalts untergebracht waren. Der nächste Morgen begann dann mit einem Frühstück, auf welches ein Besuch an der ehemaligen Primary School folgte. Diese liegt seit einiger Zeit brach, da die Gebäudesubstanz zu marode war, um dort noch weiter Schüler*innen zu unterrichten. Im Anschluss machten wir uns dann in das neue Schulzentrum auf. In diesem befindet sich die neue Primary sowie die Secondary School. Erstere ist noch recht neu und noch nicht vollständig fertiggestellt. In den Klassenräumen fehlen aktuell noch die Decken sowie die Elektroinstallation. Da es Samstag war, waren nur wenige Schulkinder an der Schule. Ganz im Gegensatz zur Primary School war an der Secondary School einiges los. Die Schüler*innen der höheren Klassen bereiteten sich in Gruppen auf die anstehenden Prüfungen vor. In anderen Klassenräumen wurde sogar unterrichtet. Nach einer Führung durch den Head Teacher besichtigten wir dann noch die Schulküche, den Sportplatz sowie die begonnene Baustelle der Boys Dorms an der Secondary School. Im Anschluss fand dann bei einer Tasse Tee ein Gespräch mit der Schulverwaltung, den Rektoren der beiden Schulen sowie unserem Projektpartner Morence statt. Zurück im Wohnhaus war der Tisch bereits reichlich gedeckt. Nach dem Mittagessen wollten unsere beiden Reiseführer Lick und Pryice mit uns den Königspalast in Fort Portal besichtigen. Leider war an diesem Nachmittag der König zu Besuch, weshalb eine Besichtigung nicht möglich war. Stattdessen besichtigten wir dann die königliche Grabstätte und fuhren im Anschluss zu einer Besichtigungsplattform, wo sich uns die Schönheit des Kisanga Valleys offenbarte. Nach dem Abendessen machten wir uns dann schick und fuhren zusammen mit Morence‘ Söhnen sowie Charles, einem in der Verwaltung der Schule angestellten Buchhalter, in die Stadt auf. In einer Bar konnten wir dann am Pool-Tisch unsere Kneipenfertigkeiten zum Besten geben. Auf dem Weg zurück zum Haus bremsten wir dann noch auf einer Dorfdisko ein, in der bereits aus der Ferne laute Musik zu hören war. Hier wurde zu ugandischem Bier kräftig getanzt. Für den Sonntag war ausnahmsweise kein Programm geplant, was uns Gelegenheit gab die gewonnenen Erkenntnisse in das Erkundungskonzept einzupflegen. Für Montag war dann ein besonderes Programm geplant. Lick, der hauptberuflich als Tourguide arbeitet, hatte eine kleine Safari für uns geplant und so machten wir uns nach dem Frühstück in den Semuliki Nationalpark auf. Dieser grenzt an den Albertsee und beherbergt neben abertausenden Antilopen auch noch Büffel, Wildschweine, unzählige Vogelarten, Elefanten und sogar Löwen. Mit den letzten beiden hatten wir allerdings an diesem Tag kein Glück. Um die Mittagszeit waren wir dann zurück in Fort Portal, wo wir ein kurzes Mittagessen zu uns nahmen. Danach ging es zu den Crater Lakes. Diese durch einen Vulkan geformten Seen erfreuen sich zurecht großer Beliebtheit. Einer der Seen ist aufgrund seiner Schönheit sogar auf dem 20.000er Geldschein abgedruckt. Nach einer ausgiebigen Tagestour war es dann nach dem Abendessen Zeit fürs Bett. Da am Mittwoch unsere Safari im Queen Elizabeth Nationalpark anstand, war der Dienstag unser letzter Tag am Projektstandort. Am Morgen war dann aber vor unserem letzten Besuch an der Schule noch eine Wanderung auf die nahegelegenen Berge geplant, deren Antlitz wir nun schon einige Tage genießen durften. Den Aufstieg traten wir dann zusammen mit Daniel an, einem lokalen Anwohner, der sich für die Dorfgemeinschaft der auf dem Berg lebenden Menschen einsetzt. Auf halber Strecke wurde es Lick und Pryice dann zu anstrengend, weshalb wir den weiteren Aufstieg zu dritt fortsetzten. Mit bester Unterhaltung durch Daniel erreichten wir dann nach etwa zwei Stunden das höchstgelegenste Dorf auf etwa 2200 Metern. Das war uns aber noch nicht genug. Auf der Spitze des Berges befand sich im Grenzgebiet zum Kongo ein Bambuswald, in den wir unbedingt noch einen Blick werfen wollten. Kurz bevor es in den Wald ging passierten wir ein kleines Basislager mit einer Hand voll Soldaten des ugandischen Militärs, die das Grenzgebiet aus Schutz vor Rebellen bewachten. Diese instruierten uns dann, dass eine Wanderung auf eigene Faust nicht sicher sei, baten uns dann aber an uns zu begleiten. So wurden wir also auf den letzten Metern unseres Aufstiegs mit Waffenschutz in den Wald begleitet. Nach einem Gruppenfoto ein paar witzigen Gesprächen ging es anschließend wieder bergab, sodass wir nach einem einstündigen Abstieg schließlich wieder im Tal ankamen. Jetzt war es Zeit für eine kalte Dusche und ein Mittagessen. Danach ging es dann in alter Frische an die Schule, wo bereits alle Schüler*innen auf dem Schulhof versammelt auf uns warteten. Nach einem abschließenden Gespräch mit Morence gaben die Kinder dann noch unter Instruktionen des Head Teachers eine kleine Vorführung. Unseren letzten Abend im Kisanga Valley beendeten wir dann mit einem kühlen Bier zusammen mit Lick und Pryice. Ausgeschlafen und voller Vorfreude auf die anstehende Safari gab es am Mittwochmorgen dann noch ein gemeinsames Frühstück. Im Anschluss zeigte uns Lick dann noch den an das Privathaus von Morence angrenzenden Fischteich sowie die Baumschule. Zurück am Haus wartete bereits unser Safari Guide Medih auf uns, der uns die nächsten zwei Tage durch den Queen Elizabeth Nationalpark führen sollte. Mit dem Abschied von Morence und seinen Söhnen war unsere Arbeit getan. Fast vier Wochen mit tollen Begegnungen und bereichernden Erfahrungen waren nun zu Ende. Danke Uganda, es war einfach toll!        

3 Kommentare


  1. Hallo liebes Uganda-Team wir finden es ganz toll was ihr alles leistet in Uganda! Hut ab!
    Das Projekt Iyolwa unterstützen wir seit 2015 in verschiedener Weise. Das möchten wir auch in Zukunft tun.
    Gibt es bereits ein neues Uganda Projekt? Wäre für eine kurze Info dankbar.
    Bereits am kommenden Sonntag bestünde die Möglichkeit für Werbung und dem sammeln von Spenden. Ihnen alles Gute und weiterhin viel Schaffenskraft zum Wohle der Menschen in Afrika! Lieber Gruß Waltraud Schillinger

    Antworten

  2. Hallo liebes EWB Team, wir finden eure Arbeit toll und unterstützen dies sehr gerne! Gibt es bereits ein neues Uganda Projekt? Bitte um kurze Info! Könnte am kommenden Sonntag bereits Spenden sammeln.
    Weiter so und alles Gute für alle Projektmitglieder.
    Viele Grüße Familie Schillinger

    Antworten

    1. Liebe Familie Schillinger,
      wir freuen uns sehr über Euer Interesse an unseren Projekten. Letzte Woche haben wir uns innerhalb der Gruppe für ein neues Projekt entschieden. Dazu folgt in den nächsten Tagen auch ein Blogeintrag. In den nächsten Wochen werden wir das ausgewählte Projekt weiter ausarbeiten und konkretisieren. Hierzu werden wir Euch auf dem Laufenden halten.
      Viele Grüße
      das EWB Uganda Team

      Antworten

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