Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Projektdetails

Projektdetails

Für den Aufbau der Schule durch unseren Projektpartner ist es essentiell, grundlegende hygienische Standards zu schaffen, sauberes Wasser bereitzustellen und eine medizinische Versorgung vor Ort zu haben. Dafür fehlen teilweise das nötige Fachwissen sowie auch die finanziellen Mittel für technische Lösungen. Daher arbeitet die Projektgruppe Iyolwa seit März 2015 an der Planung und Dimensionierung von sanitären Einrichtungen, Wasserfiltrationsanlagen und nun auch an einer Krankenstation. Die Umsetzung der Vorhaben gliedert sich in folgende Projektphasen:

Projektphase I – Sanitärkomplex für die Mädchenunterkunft (2015)

Für den Sanitärkomplex entschieden wir uns für den Bau von Duschkabinen und sogenannten Trockentrenntoiletten. Die Gründe für diese Wahl, eine Beschreibung der verwendeten Technologie sowie das Wartungs- und Betriebskonzept werden näher erläutert.

Leider haben sich im Nachhinein mehrere Komplikationen ergeben, weshalb die Trockentrenntoiletten nach längeren gemeinsamen Überlegungen inzwischen von unserem Projektpartner zu Duschkabinen umgebaut  wurden.

Projektphase II – Wasseraufbereitungsanlage für die Mädchenunterkunft (2016)

Beim Bau der Wasseraufbereitungsanlage für die Mädchenunterkunft wurde auf die Verwendung eines Langsamsandfiltersystems zurückgegriffen. Für die Wartung wurde der Caretaker der Schule, der sich um Wartung und Instandhaltung  kümmert, ausgebildet.

Das Gebäude, in dem die  Tanks und Filter untergebracht sind, wurde mit der umweltschonenden ISSB-Technologie gebaut. Dazu wurden einheimische Maurer fortgebildet, außerdem wurden Workshops für Studenten der Technical School Iyolwa, einer Handwerksschule in der Nähe, durchgeführt.

Projektphase III – Wasseraufbereitungsanlage für das Schulgebäude (2017/2018)

Um die Schule mit Wasser zu versorgen, wurden Zisternen mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 80.000 Litern gebaut. Zum System gehören eine Wasseraufbereitungsanlage und ein Hochtank. Hier wurde ebenfalls auf Langsamsandfilter und ISSB-Technologie zurückgegriffen.

Projektphase IV – Krankenstation (2019/2020)

Momentan ist die Versorgung von kranken Schülerinnen und Schülern eher behelfsmäßig gelöst und die kleine Krankenstation, bestehend aus zwei Zimmern, ist vor allem in der Regenzeit überlastet. Gemeinsam mit unserem Projektpartner haben wir uns deshalb entschieden, eine größere Krankenstation zu errichten. Geplant ist ein Gebäude mit Schlafmöglichkeiten für jeweils 11 Jungen und Mädchen und zwei Krankenschwestern, einem Behandlungsraum und einer Medikamentenausgabe. Die Planung und Ausführung erfolgen in intensiver Zusammenarbeit mit lokalen Experten, wie einem Architekten, Ärzten, Krankenschwestern und Bauarbeitern, mit denen wir teilweise schon seit dem ersten Projekt zusammenarbeiten.