Iyolwa – Water & Health Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Projektphase IV

Projektphase 4 – Krankenstation

Momentan gibt es einen Behandlungsraum in der Schule, in dem eine Krankenschwester die Schüler*innen versorgt. Ausreichend Platz ist nicht vorhanden, bei schlimmeren Krankheiten oder zu großem Andrang müssen die Kinder und Jugendlichen in die Krankenstation in Iyolwa ausweichen. Dort müssen sie für ihre Behandlung bezahlen, was sich viele Schüler*innen nicht leisten können. Außerdem gibt es auf dem Schulgelände keinen Raum, in dem sich die kranken Schüler*innen ausruhen und erholen können. In den Schlafsälen des Schulzentrums schlafen normalerweise bis zu 80 Kinder und Jugendliche. Dort fällt es schwer zur Ruhe zu kommen und die Ansteckungsgefahr ist hoch. Besonders in der Regenzeit, wenn das Malariarisiko wesentlich höher ist, ist die jetzige Krankenstation überlastet.

Um die aktuelle Situation zu verbessern, bauen wir in unserer 4. Projektphase eine Krankenstation für das Schulzentrum. Die Krankenstation umfasst zwei Schlafräume mit jeweils 11 Betten inkl. Nasszelle, einen Schlafraum für die Krankenschwester, einen Behandlungsraum sowie einen Wartebereich. Die Rohbauarbeiten wurden mit rund 20 ugandischen Arbeiter von August bis November 2019 durchgeführt. Dazu wurde, wie in den letzten zwei Projektphasen, auf die nachhaltigere ISSB-Technologie zurückgegriffen. Hierzu haben unsere Arbeiter im Zeitraum von Mai bis Juni vor Beginn der Bauphase selbstständig 10.000 ISSB produziert. Nach Abreise unserer Teammitglieder Ende 2019 übernahm James, ein lokaler Architekt, die Bauleitung für den Bau des Daches.

Die zweite Bauphase mit dem Innenausbau der Krankenstation war vom März bis April 2020 angesetzt. Die Bauphase hatte das Ziel am Ende der Reise die Krankenstation fertiggestellt an unseren Projektpartner Father Robert zu übergeben. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus musste unser Team die Bauarbeiten frühzeitig abbrechen. Über den Sommer bereitete die Projektgruppe Anleitungen und Pläne vor und stand in regem Kontakt mit unserem Projektpartner, um den weiteren Ausbau an die lokalen Arbeiter übergeben zu können, ohne selbst vor Ort zu sein. Nach einem mehrmonatigen Lockdown wurden dann im August 2020 die Arbeiten wieder aufgenommen. Sobald sich die Lage entspannt, werden wir sie vor Ort wieder unterstützen.

Die Planung fand in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten der Schule statt. Auch ärztliches Fachpersonal und Krankenschwestern wurden als Experten in den Prozess eng mit eingebunden. Mit der Umsetzung dieses Projekts wollen wir an der Schule grundlegende Voraussetzungen im Bereich der Gesundheit und Hygiene schaffen und zu einer guten Ausbildung der Schüler*innen beitragen.

 

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