Iyolwa – Water & Sanitation Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Am Anfang der Woche kamen Henning und Philip von der Safari zurück, um danach unser Vorgängerprojekt zu besuchen. Am Ende der Woche galt es dann zu versuchen das Auto in Mbale zu verkaufen und danach nach Iyolwa zurückzukehren.

Besuch in Ssama

Nach der Erkundung des Murchison Nationalparks im Nordwesten Ugandas, machten Philip und Henning sich auf Father Ssonko, unseren ehemaligen Projektpartner, in Ssama zu besuchen.

 

Was ursprünglich als Erkundungs- und Erfahrungsbesuch geplant war, entwickelte sich rasch in eine andere Richtung. 2014 wurde von der damaligen Ugandagruppe in Ssama eine PV-Anlage zur Stromversorgung der örtlichen Schule, sowie eine Wasseraufbereitungsanlage für frisches Trinkwasser gebaut. Wir trafen uns mit Father Ssonko im Nayofa Center, der zentralen Verwaltungs- und Geschäftsstelle von Ssonko’s Organisation. Ssonko selbst ist ugandischer Priester und machte seinen Doktor in Latein in Deutschland, wo er sich zusätzlich Wissen zur Geschäftsführung von Entwicklungsprojekten aneignete. Im Nayofa Center gibt es Lagermöglichkeiten für die Ernte der circa 50 teilhabenden Bauern aus der Region. Somit kann man den richtigen Zeitpunkt wählen, die Erträge zu verkaufen. Zudem dient das Nayofa Center der Schulung der örtlichen Bauern und Bevölkerung. So werden unter anderem Tagungen zur wirtschaftlichen Führung von Farmen und Geschäften angeboten, sowie Schulungen für ältere Leute, die die Möglichkeit bekommen sich noch etwas dazu zu verdienen.
Im Gespräch mit Father Ssonko stellte sich heraus, dass die Solaranlage in Ssama noch prima läuft, die Wasserfilteranlage jedoch seit 2 Monaten kaputt ist. Sie wussten nicht warum und der Caretaker hatte Angst, dafür verantwortlich gemacht zu werden und den Schaden bezahlen müsse. Deshalb verschwieg er es. In Zukunft muss die Kommunikation wieder besser laufen, um frühzeitig von technischen Problemen zu erfahren. Daraufhin sind wir zur Schule gefahren. Außerdem werden dort aktuell Schlafmöglichkeiten für die Schüler gebaut. Als wir uns die Anlage in Ssama persönlich anschauten, stellte sich heraus, dass die Pumpe nicht lief. Der Filter war komplett trocken gelaufen und der Filtersand komplett schwarz. Daraufhin haben wir den Sand gewaschen und wieder aufgefüllt.
Nachdem wir ausgeschlossen hatten, dass es an der Pumpe lag und wir davon ausgegangen sind, dass die Batterie tiefentladen war, brachte der „Plumber“ Richard (der örtliche Angestellte für Wasserwesen) die Batterie ins Dorf um sie dort zu laden. Da wir nur auf einen Besuch eingestellt waren, hatten wir kein ordentliches Werkzeug dabei. Wäre ein Defekt an den Solarpanels selber gewesen, hätten wir das spontan nicht beheben können. Es war also ungewiss, was für einen Erfolg unser „Besuch“ hatte. Aus diesem Grund trennten Philip und Henning sich. Philip fuhr nach Mbale, um das Auto zu verkaufen und Henning setzte sich nochmals mit der Anlage in Ssama auseinander.
Da Philip und Henning den Caretaker der Schule für nicht hinreichend fit hielten haben sie sowohl Father Ssonko als auch dem Klempner alles Wichtige zur Filteranlage erneut erklärt. Der Klempner soll auch in Zukunft technische Probleme beheben. Wir schlossen die wieder geladene Batterie, sowie den neuen Laderegler an und verbesserten die Ausfallsicherheit der Anlage durch kleine Änderungen der Verkabelung. Für den Moment lief die Anlage gut. Nach einiger Zeit schaltete sich die Pumpe aus, um die Batterie zu laden. Da die Batterie nun schon knappe 5 Jahre in klimatisch anspruchsvollen Bedingungen genutzt wurde und wir nach wie vor nicht eindeutig den Grund des Ausfalls finden konnten, bleibt es abzuwarten, wie gut sich die wiederbelebte Batterie hält, oder ob sie ausgetauscht werden muss. Wir werden eventuell in dieser Reisephase nochmal nach Ssama fahren, um erneut etwas ändern zu können und bleiben auch in Kontakt mit Father Ssonko, um Neuigkeiten erhalten zu können.

 

Autoverkauf in Mbale

Nachdem Philip am Donnerstag in Mbale ankam, hat er sich am Freitagmorgen mit dem Autohändler Nasser getroffen, um zu begutachten was erneut repariert werden muss. Die Lichter waren defekt und daraufhin wurden ein paar durchgebrannte Kabel ausgetauscht, sodass danach alle Lichter wieder funktionierten. Nun war das Auto verkaufsbereit und Philip und Henning haben darauf gewartet, dass Kunden vorbeikamen oder angerufen haben. Zudem hat Nasser Interessenten angerufen. Das Auto wurde vor der Unterkunft geparkt und auf potentielle Kunden gewartet. Währenddessen gab es genügend Zeit, um über den mindestens 4-stöckigen Markt in Mbale zu gehen.
Nach einigen konfusen Telefongesprächen und weiteren Autobesichtigungen, haben wir uns mit einem Interessenten auf einen Preis geeinigt und das Geschäft aufgrund der Öffnungszeiten der Bank auf Montag verlegt und wir hoffen, dass dieser Deal klappt. Da wir die Nachricht aus Iyolwa bekamen, dass eine der Batterien der PV-Anlage der Pumpe Schwierigkeiten macht und mit größter Wahrscheinlichkeit ersetzt werden muss, entschieden wir am Sonntag nach Iyolwa zurückzufahren, um sich am Montag mit der zuständigen Firma treffen zu können.

Ausblick

In der nächsten Woche werden wir nach dem Autoverkauf in Iyolwa sein, um ein paar technische Probleme lösen zu können, sowie die Schulungen anzustoßen, da die Schule wieder beginnt. Außerdem unterstützen uns ab Freitag Kathi, Michi und Lenny und dann werden wir auch weiterführende Gespräche über ein Folgeprojekt führen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.