Iyolwa – Water & Sanitation Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Nachdem Philip und Henning aus Mbale nach Iyolwa zurückgekehrt sind, haben sie die Woche über technische Probleme bei Iyolwa 1-3 gelöst. Es hat endlich geklappt das Auto zu verkaufen und Michi, Lenny und Kathi sind am Samstag nach einem zweitägigen Aufenthalt in Kampala dazugestoßen.

Autoverkauf ging endlich über die Bühne

Diesen Montag sollte das Auto an einen Interessenten aus Mbale verkauft werden. Ausgemacht war, dass man sich bei uns meldet, sobald das Geld abgehoben ist. Anschließend wären wir nach Mbale gefahren, um das Geschäft abzuschließen. Leider kam kein Anruf mehr und der Deal ist geplatzt. Wir haben uns bereits darauf eingestellt, dass wir das Auto hier in Iyolwa für das nächste halbe Jahr stehen lassen müssen, aber es kam alles anders.
Am Mittwoch zeigte der Elektriker der Schule Interesse an dem Auto und wir haben den Deal auf Samstag angesetzt. Donnerstags meldete er sich erneut, dass er das Geld schon an diesem Tag habe und nachmittags war das Auto verkauft. Nach all dem Stress und der vielen investierten Zeit haben wir erstmal mit einem Bier auf den erfolgreichen Autoverkauf angestoßen.

Baustelle

Da wir mittlerweile bei allen 3 Gebäuden kleinere Probleme hatten, galt es nun diese zu lösen. Am Dienstag kam der Elektriker Anwar, der die Elektrik im letzten Jahr installierte, aus Kampala vorbei, um sich die explodierte Batterie bei Iyolwa 3 anzuschauen. Nachdem er uns beide Batterien durch etwas größere Batterien kostenfrei ersetzte, hat er den Laderegler ausgetauscht und wir haben mit ihm gemeinsam nochmal die Verkabelung überprüft. Seitdem läuft unsere Trinkwasseranlage wieder.

Bei der Trinkwasseraufbereitungsanlage Iyolwa 2 funktioniert seit einigen Monaten einer der beiden Sandfilter nicht mehr und das Wasser kann aktuell nur vom anderen Sandfilter getrunken werden. Wir haben mit unserem Caretaker Oboth den Sand entnommen und gewaschen. Dies ist eine sehr aufwendige Arbeit, die den ganzen Tag in Anspruch genommen hat. Wir hoffen nun, dass der nächste Wassertest wieder besser ausfällt.

Da statt den aktuell 20 Arbeitern in wenigen Wochen etwa 200-250 Schülerinnen die Trockentrenntoiletten benutzen sollen, muss die Anlage an ihre Nutzung angepasst werden. Dazu haben wir als ersten Versuch in 2 Kabinen die Eimer entnommen und durch eine Gitterkonstruktion ersetzt. Wir erhoffen uns durch diese Maßnahme größere Kapazität und bessere Trocknung, erste Tests sahen vielversprechend aus. Sollte sich das neue System bewähren, werden die anderen Toiletten auch noch umgerüstet. Die nächste Aufgabe ist es eine Frau zu finden, die sich in Zukunft um die Wartung der Toiletten kümmern soll.

 

Am Freitag haben wir mit den finalen Arbeiten zur Inbetriebnahme der nördlichen Zisterne begonnen. Die andere Zisterne kann aktuell noch nicht mit Wasser befüllt werden, da die Wände nicht trocken genug sind. Es wurden die Rohrleitungen vom Provisorium zur Zisterne umgelegt, neu geschnitten und geklebt. Vorarbeiter Opio, und seine Arbeiter haben uns dabei geholfen alle Rohre frei zu graben, an denen Änderungen vorgenommen werden sollen.

 

Ankunft der nächsten Reisegruppe

Am Donnerstag sind Kathi, Michi und Lenny in Uganda gelandet. Sie hatten an ihrem ersten Tag die Aufgabe einige Dinge für die Baustelle zu kaufen. Dabei hat sich herausgestellt, dass es in Kampala um einiges schwieriger ist als in einem deutschen Baumarkt einzukaufen und somit mehr Zeit als gedacht in Anspruch genommen hat. Schlussendlich sind die drei dann am Samstagabend in Iyolwa angekommen.

Kirchenbesuch

Am Sonntag sind wir zu fünft mit Father Steven in die Kirche gegangen und erlebten einen abwechslungsreichen Gottesdienst. Wir tanzten, es wurde viel gesungen, geklatscht und anschließend wurde zur Musik aus einer Musikbox weitergefeiert. Zum Schluss wurden wir von einem der gastfreundlichen Anwesenden aus dem Dorf zum Mittagessen nach Hause eingeladen und erhielten somit einen kurzen Einblick in das Leben auf dem Dorf. Essen wird hier gerne geteilt und zusammen verspeisst.

 

Ausblick

In der nächsten Woche wird Philip nach 7 Wochen in Uganda wieder in die Heimat fliegen während die anderen 4 die Baustelle Iyolwa 3 fertigstellen, sodass sie sich auf die Schulungen und Gespräche mit dem Projektpartner über ein mögliches neues Projekt konzentrieren können.

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