Iyolwa – Water & Sanitation Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

image/svg+xml
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

In der letzten Woche hat sich unser Team in Iyolwa damit beschäftigt, die Zisternen in Betrieb zu nehmen. Dies stellte sich allerdings als schwieriger heraus, als zunächst gedacht.

Gleich am ersten Tag wurde klar, dass sich so ein Provisorium nicht von alleine ersetzt.
Um für die nächsten Reisen nach Iyolwa sicherzustellen, was es denn so alles braucht um eine Zisterne zum Laufen zu bekommen, listen wir die Must-Haves für alle zukünftigen Provisorien-Ersetzer auf.

1. Fleißige Pumper
Getreu dem Motto “Hoch die Schenkel” wurden mit unserer Fußpumpe knapp 20.000 Liter Wasser in die Zisterne gepumpt. Nachdem Philip am Montag kurz vor seiner Rückreise nach 7 Wochen in Uganda noch einmal alles gab, gelang es unserem Vorarbeiter Opio den Schülern das Pumpen mit der Fußpumpe schmackhaft zu machen. Es bildeten sich regelrecht Schlangen vor unserer Pumpe, sodass wir in kürzester Zeit unsere nördliche Zisterne gefüllt hatten.

2. Geduld beim Pumpentest
Geduld ist besonders bei der Installation der Pumpe mitzubringen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es sich als Vorteil erwiesen, die Kabel mittels einer wilden Konstruktion auf ugandische Art zu verkabeln. Allerdings gab es auch Probleme mit dem Ansaugverhalten der Pumpe, da immer wieder Luft in unsere Wasserpumpe gekommen ist. Hier gelang nach häufigem Befüllen der Pumpe und des Ansaugschlauches mit Wasser der Durchbruch.

3. Revisionsschächte? 🙂
Dem Plan, einen Revisionsschacht nachträglich einzubauen, könnte man wohl einen eigenen Blogeintrag widmen. Durch mangelnde Einstecktiefe konnten die Rohre nicht ausreichend dicht angebracht werden. In unserem Fall bedeutet das neue Rohre in Kampala zu kaufen. Allerdings konnten auch einige Fortschritte gemacht werden, so kann erfrischend in die neue Woche gestartet werden!

4. Kraft zum Ausheben der Tanks
Trotz viel Motivation und reichlichem Frühstück gelang es den EWBlern aus Karlsruhe nicht einmal annähernd, den 3m tiefen Wassertank aus dem Boden zu heben. Abhilfe schafften hier die Arbeiter aus Masaka, die von der benachbarten Baustelle zur Hilfe kamen. Mit viel Kraft und unter Applaus wurde schließlich der Tank aus dem Loch gehoben.

 

Henning verließ Lenny, Michi und Kathi am Freitag in Richtung Ssama, wo er bereits am Anfang seiner Reise war. Diesmal hat er die Probleme mit der Batterie beheben können.

Henning kehrt am heutigen Montag nach Deutschland zurück. Lenny, Michi und Kathi legen ihren Fokus zunächst auf die Baustelle, wo neue Rohrleitungen verlegt werden müssen und die zweite Zisterne in Betrieb genommen wird. Im Anschluss daran werden sie beginnen, Schulungen zum Thema Sandfilter, Hygiene, Wasser und Trockentrenntoiletten für Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrer und Arbeiter zu halten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.