Iyolwa – Water & Sanitation Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Lenny, Michi und Kathi haben die Baustelle wie geplant am vorletzten Tag in Iyolwa fertigstellen und somit das Projekt Iyolwa 3 abschließen können. Am letzten Sonntag stand dann gemeinsamer Sportabend mit den Schülern sowie Lehrern und Brothern auf dem Programm. Ein letztes Mal haben sie die Ruhe in Iyolwa vor dem Sturm in Kampala genossen.

Baustelle

Um die Baustelle vollends abzuschließen, ist es uns unter viel Zerren und Ruckeln mit unseren  fleißigen Arbeitern gelungen, die Revisionsschächte in den Zisternenzulauf sicher und vor allem wasserdicht einzubringen. Lediglich die beiden Deckel der Schächte mussten improvisiert werden, da sie uns während der chaotischen nächtlichen Matatu-Fahrt von Kampala nach Iyolwa abhanden gekommen sind. Durch ugandische Raffinesse stellte dies allerdings kein Problem für unser Team dar.

Indem wir eine neue Pumpe im “Iyolwa 2”-Projekt mit Wechselstrom aus dem lokalen Stromnetz betreiben, können wir endlich die beiden Sandfilter mit ausreichend Wasser versorgen. Diese erfüllen nun dank neuer Entlüftung am Steigrohr genau unsere Wünsche und können ab sofort nicht mehr leerlaufen.

Am Projekt “Iyolwa 3” hat sich einiges getan. Im Laufe der Woche haben wir die zweite Zisterne gefüllt und können nun auf rund 80 000 Liter Regenwasser zurückgreifen. Dazu haben wir die verbleibenden Dachflächen des Schulgebäudes angeschlossen und die Pumpe für beide Zisternen zum Laufen gebracht. Außerdem wurden Schilfdächer über den Zisternen gebaut, damit die Schüler dort in ihrer Pause vor Sonne und Regen geschützt sitzen können.

Somit laufen unsere Iyolwa 2 & 3 Sandfilter wieder optimal und auch im kommenden Schuljahr ist an der Secondary School in Iyolwa ausreichend Trinkwasser vorhanden.

 

The final match

Nach getaner Arbeit haben wir einen Sportnachmittag mit Schülern, Arbeitern, Lehrern und den Ordensbrüdern, die die Schule leiten, verbracht. Zunächst spielten wir mit den Schülern gegen die auf dem Schulgelände lebenden Arbeiter. Vom Sportsgeist getrieben erkämpfte sich unser Team ein torloses Unentschieden. Anschließend haben wir unser Können beim Volleyball mit und gegen einige Schüler unter Beweis stellen dürfen, die mit Herzblut den Sport ausüben. Im finalen Match traten wir, das internationale Team mit zwei Brüdern und einem Schüler, gegen sechs Schüler und Schülerinnen an. Wir konnten gegen die stark aufspielenden Gegner lediglich ein Unentschieden erspielen, womit aber jeder am Ende des Tages leben konnte.

Generell war es beeindruckend zu beobachten, mit wie viel Ehrgeiz und Herzblut die Mädels und Jungs hier Sport machen. Sei es Fußball, Volleyball oder auch Tanzen, was hier wirklich jeder kann!

 

Ausblick

Nach einer tollen Zeit in Iyolwa müssen wir schweren Herzens nach Kampala abreisen. Doch das eine Highlight jagt das nächste: Am Montagabend nehmen wir am Fest für deutsche Freiwillige in Uganda teil, das von der deutschen Botschaft ausgerichtet wird. Dort erhoffen wir uns einen regen Austausch unserer Erfahrungen mit anderen. Unsere Heimreise treten wir am Donnerstagabend an, und wir sind gespannt, wie wir uns in der darauffolgenden Woche im Unialltag zurechtfinden.

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