Iyolwa – Water & Sanitation Unterstützung für ein Schulzentrum in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

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Status

Laufend

Begonnen

April 2015

Mitgliederzahl

30

Land

Uganda

Ort

Iyolwa

Nach monatelangen Vorbereitungen in Karlsruhe, steht nun für vier von unseren Mitgliedern eine große Uganda-Reise an. Über die Entwicklungen werden wir in den nächsten Wochen wieder regelmäßig aus Iyolwa berichten. Seit Anfang des Jahres haben wir intensiv die Reise vorbereitet, damit wir vor Ort möglichst alle anfallenden Arbeiten erledigen und somit die Bauphase im Sommer/Herbst bestens vorbereiten können.

Zurzeit sind wir in der EWB-Uganda-Gruppe 22 aktive Mitglieder, die sich in die Arbeitsgruppen Communitywork, Konstruktion, Evaluation und Öffentlichkeitsarbeit aufgeteilt haben. Diese Gruppen treffen sich etwa einmal wöchentlich. Mittwochs sehen wir uns alle im Projekttreffen und halten uns gegenseitig auf dem aktuellen Stand.

Auf unserem Hüttenwochenende Anfang Dezember haben wir entschieden, ein weiteres Projekt an der St.-Francis-de-Sales-Schule in Iyolwa durchzuführen und dabei unsere Kontakte in der Dorfgemeinschaft weiter zu stärken. In zahlreichen Telefonaten hat unser Projektpartner Father Robert Raj, der die Schule aufbaut und leitet, ein mögliches nächstes Projekt an uns herangetragen: Die stark wachsende Schule benötigt dringend eine Krankenstation zur medizinischen Erstversorgung der Schüler.

Ein Ziel beim Aufbau der Krankenstation ist die Zusammenarbeit mit Mr. James, dem Architekt, der die meisten Gebäude auf dem Schulgelände geplant hat. Dazu hat er uns seinen Entwurf für eine Krankenstation zugeschickt, in den wir in der Konstruktionsgruppe unsere Ideen eingearbeitet haben. In Iyolwa werden wir mit dem Architekten verschiedene Aspekte diskutieren, um den Entwurf weiterzuentwickeln.

Zum Erarbeiten einer Projektidee ist es wichtig, Ziele zu definieren, die während der Umsetzung und nach der Inbetriebnahme regelmäßig überprüft werden. In der Evaluationsgruppe haben wir Fragen erarbeitet, um den aktuellen Standard der medizinischen Versorgung und im besten Fall dessen Verbesserung zu dokumentieren. Außerdem haben wir Messpläne aufgestellt, um die Trinkwasserqualität und damit den Erfolg der bisherigen Projekte festzustellen.

In der Dorfgemeinschaft von Iyolwa wollen wir Netzwerke zwischen den Institutionen, die wir auf den letzten Jahren kennengelernt haben, knüpfen. Dafür wurde in der Communityworkgruppe unter anderem der Ansatz erarbeitet, in Zukunft Maurerlehrlinge der nahe gelegenen Technical School mit der Produktion von den Mauersteinen zu beauftragen. Damit wollen wir die Kooperation der Schulen verbessern und gleichzeitig die umweltschonende ISSB-Technologie weiter verbreiten.

Um uns in den Aufbau einer Krankenstation und die Themen Gesundheit und Hygiene weiter einzuarbeiten, planen wir Besuche bei unterschiedlichen Organisationen mit ähnlichen Zielen. Mit den Informationen aus diesen Gesprächen erarbeiten wir in der Öffentlichkeitsarbeitsgruppe Informationstexte für Flyer, Plakate und die Homepage. Nachdem wir all unsere Ideen und Erfahrungen zu einem konkreten Projektplan verarbeitet haben, können wir damit an die Öffentlichkeit gehen und die Finanzierung des Projektes starten.

Auf der diesjährigen Frühjahrsreise planen wir bewusst Zeit ein, um am Dorfleben in Iyolwa teilzunehmen und so einerseits die Dorfgemeinschaft besser kennenzulernen und andererseits den Dorfbewohnern die Chance zu bieten, uns kennenzulernen. Um die zahlreichen, bevorstehenden Gespräche möglichst ergiebig auszuschöpfen, haben wir uns mit Methoden beschäftigt, die dabei helfen die Kommunikation anzuregen und gleichzeitig Missverständnisse durch kulturelle Unterschiede zu vermeiden. Dies geschieht beispielsweise, indem man einen zeitlichen Ablauf gemeinsam erarbeitet und aufzeichnet, wie es unsere Partnerorganisation Ingenieure ohne Grenzen vorschlägt. Das Vorgehen dazu haben wir im Projekttreffen in Karlsruhe ausprobiert und diskutiert. Jetzt sind wir gespannt auf die Erfahrungen, die wir damit in Uganda machen werden.

Auf diesem Blog werden wir bis Mitte Mai wöchentlich von unserer Reise berichten. Wir freuen uns über Kommentare und Kritik.

1 Kommentar


  1. Tolles Projekt und hervorragende Herangehensweise! Bin gespannt auf den laufenden Bericht! Viel Erfolg!

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