Jello Adancho Wir versorgen ein Dorf in Äthiopien mit sauberem Trinkwasser
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Status

Abgeschlossen

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

13

Land

Äthiopien

Ort

Jello Adancho

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Status

Abgeschlossen

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

13

Land

Äthiopien

Ort

Jello Adancho

Das letzte Wochenende in Jello wurde zumindest zur Hälfte mit Arbeit verbracht. Den Samstag haben wir komplett genutzt. Die Fertigstellung der Baustelle in greifbarer Nähe hat alle noch mal extra motiviert.

Das letzte Wochenende in Jello wurde zumindest zur Hälfte mit Arbeit verbracht. Den Samstag haben wir komplett genutzt. Die Fertigstellung der Baustelle in greifbarer Nähe hat alle noch mal extra motiviert.
Vormittags wurden die Bastmatten als Sichtschutz angebracht, die zweite Viehtränke vorbereitet und der Waschtisch geschalt. Nach der Biscuitpause wurde fix betoniert, bis mittags war er fertig. Nach Reis und Gemüse haben sich dann alle mit kleineren Arbeiten beschäftigt: Duschvorhänge anbringen (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Oma!!), Türen zimmern, Steigleitungen für die Waschtische anbringen, die Daily Worker stellten das Dach fertig und füllten den Drainagegraben auf und was Basti getrieben hat, bleibt ein Rätsel. 🙂 Auf dem Markt haben Lukas, Lukas und Andi den ersten Platzregen schutzlos miterleben müssen, konnten aber durch Eigeninitiative die Verkäufer wieder auf den Marktplatz holen. Frisches Gemüse und Kaffeebohnen für die Heimat. Am Lagerfeuer gab es Stockbrot und Kartoffeln, sowie Bier, da für den nächsten Tag nichts anstand.

Am Sonntag ließen wir mal die Waschweiber raushängen und weihten den Waschtisch ein. “Saubere” Kleidung für die Abreise. Nach spätem Frühstück machte sich die Expeditionsgruppe Karlsruhe wieder auf den Weg, die Gegend ums Dorf zu erkunden. Diesmal stiegen wir weiter den gegenüberliegenden Hang hinauf und erreichten eine atemberaubende, vom Wasser ausgewaschene Schluchtengegend. Begleitet wurden wir von 15 Dorfkindern, auf dass wir uns auch ja nicht verlaufen. Zurück übers Flussbett machten wir einen zweieinhalb stündigen Rundweg. Kurz vor dem Brunnen wurden wir viermal in Hütten auf Kaffee, Körner und Enjera eingeladen, durften dabei die Familienzusammenhänge von Jello näher kennenlernen und erst nach sieben Tassen weiterziehen. Wohl genährt entschieden sich einige an der Site noch Football mit den Kindern zu spielen, während der Rest beim Lesen entspannte. Im Herzschlagfinale gewann Team Murgtal beim Football und kühlte sich danach in der fertiggestellten Dusche ab.

Nun verbringen wir den Sonntag Abend hier in der Werkstatt, nur Lorena ungeduscht, kochen Bratkartoffeln und spielen Karten und freuen uns darauf, morgen die abschließenden Arbeiten fertigzustellen.

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