Kinyo – Sanitation & Health Sanitäranlagen für ein Schul - und Waisendorf in Uganda
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Status

Laufend

Begonnen

Juni 2023

Mitgliederzahl

35

Land

Uganda

Ort

Kinyo

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Status

Laufend

Begonnen

Juni 2023

Mitgliederzahl

35

Land

Uganda

Ort

Kinyo

Ein letztes Mal Betonieren… – Bis Bald!

 

Diese Woche hat nochmal anstrengend gestartet. Nachdem wir montags aufgrund von Regen erst spät mit der Arbeit beginnen konnten, hatten wir die Schalung der Deckenplatte erst nachmittags fertig gestellt. Aufgrund der Steigung wird unser Gebäude auf einer Seite eine Treppe haben. Damit diese im Frühjahr nächsten Jahres sicher gebaut werden kann, haben wir bereits jetzt Anschlussbewehrung dafür vorbereitet. Nur war das Abdichten der Schalung aufgrund der seitlichen Bewehrungsstähle herausfordernd. Mit leeren Zementsäcken und einem Bautacker hat das trotzdem gut geklappt, wie wir dann später beim Betonieren feststellen konnten. Trotz der späten Uhrzeit haben wir uns dazu entschlossen noch zu Betonieren. Somit konnten wir den Tank fertig stellen und das Ziel unserer Baureise erreichen!

Am nächsten Tag standen nur noch Aufräumarbeiten an. Wir hatten letzte Woche bereits mit dem Aufräumen des Überseecontainers begonnen, jedoch vorerst abgebrochen, um eine Lösung für den zerfressenen Holzboden zu finden. Dieser war nämlich stark von Termiten zerfressen, und so sind bereits einige Dinge im Boden verschwunden. Über Harriet, die Managerin, konnten wir eine ziemlich schwere Metallplatte organisieren, die nur noch vom Kinderdorf zur Schule hochgetragen werden musste. Gemeinsam mit den Arbeitern wurde der Container vom alten Boden befreit und der neue Boden wurde eingelegt. Abgesehen vom Überseecontainer haben wir auch noch unser großes Lager, einen ehemaligen Klassenraum, aufgeräumt und die Baustelle um den gebauten Tank abgesichert. Damit waren wir bereit die Baustelle zu verlassen.

Dienstagabend verabschiedeten wir uns von den Arbeitern, den Lehrkräften, den Farmern, den Kindern des Dorfes und insbesondere Eunice, die sich jeden Tag um unsere Verpflegung gekümmert hatte. Vollbeladen ging es zurück nach Kampala, wo wir noch einen Zwischenstopp vor unserem Abflug eingelegt haben.

Dort angekommen erkundeten wir zu Fuß die Umgebung des Hostels und haben vergeblich einen Streetfood-Stand gesucht, der Rolex verkauft. Am nächsten Tag durften bei der Graduation von Harriets Tochter dabei sein und den erste Kuchen aus Uganda probieren. 

Freitag früh haben wir die Heimreise angetreten und sind nach einem Zwischenstop in Istanbul wieder sicher in Deutschland gelandet. Diesmal hat sogar unser gesamtes Gepäck den Flug geschafft! Am Flughafen war aber deutlich zu spüren, dass es in Deutschland nicht mehr Sommer ist und wir die warmen Klamotten auspacken müssen. Schon jetzt wollen wir zurück zu 25°C, Sonnenschein und den Menschen, die wir in den letzten 5 Wochen in unser Herz geschlossen haben. Die nächsten Wochen werden wir jetzt jedoch erstmal damit verbringen, die Reise nachzubereiten und unser gesammeltes Wissen an die Projektgruppe weiterzugeben. Aber schon im nächsten Frühjahr bricht die nächste Gruppe auf, um unser Projekt fertigzustellen. 

Bis bald! 

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