Lankaponics Aquakultur & Hydroponik
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Status

Laufend

Begonnen

Januar 2017

Mitgliederzahl

35

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyatalawa

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Status

Laufend

Begonnen

Januar 2017

Mitgliederzahl

35

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyatalawa

Es war einmal in einer Hütte im Schwarzwald, zu der sich eine Gruppe junger Studenten aus Karlsruhe aufmachte.

Es war einmal in einer Hütte im Schwarzwald, zu der sich eine Gruppe junger Studenten aus Karlsruhe aufmachte. Mit ihren motorisierten Kutschen mit vielen Pferdestärken ging die Reise in das kleine Dörfchen Loffenau los. Die Hütte stellte sich als eine große Unterkunft mit Kaminzimmer und Kirchenraum heraus mit zahlreichen Vergnügungsmöglichkeiten, wie Tischkicker und Tischtennis.

Tag 1:

Nachdem alle ihre Gemächer bezogen hatten, traf man sich in dem Kirchenraum zur ersten gemeinsamen Tafelrunde. Es wurde mit verschiedenen Spielen begonnen, um das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe weiter zu stärken. Währenddessen wurde im Keller von dem Küchenteam ein bezauberndes erstes Menü zubereitet. Es gab ein sri lankisches Curry, das getreu der Kultur mit den Fingern gegessen wurde. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gelang es schließlich doch den meisten, die Technik zu beherrschen. Selbstverständlich wurden beim Abwasch die Küchenchefs tatkräftig unterstützt, um schnell mit dem nächsten Programmpunkt fortzufahren.

Ein Quiz über Sri Lanka: Quizmaster Michi teilte die Zusammenkunft in zwei gegeneinander im Duell antretenden Gruppen ein. Es kam zu einem spannenden Schlagabtausch in den vier Kategorien: Geschichte in Sri Lanka, EWB in Sri Lanka, Leben in Sri Lanka, Orte in Sri Lanka. Darin fanden sich Fragen wieder wie: “Wieviele Projekte schloss EWB bisher in Sri Lanka erfolgreich ab?” (Antwort: 5)  oder “Wann endete der Bürgerkrieg?” (Antwort: 2009). Die beiden Gruppen waren so gut, dass sie am Ende gleichauf lagen und der Quizmaster ein alles entscheidendes, letztes Duell konstruierte. Eine Schätzfrage: “Wie groß ist Sri Lanka?” Damit entschied sich das Duell klar, da die Siegergruppe die Antwort auf fast 100 km² genau aufschrieb (Antwort: 65.610 km²)

Im Anschluss stand eine Nachtwanderung durch die dichten und dunklen Tannen des Schwarzwaldes an. Dafür kleideten sich alle warm ein und nahmen ein Heißgetränk als Proviant mit. Während des 3 km Marsches wurden zahlreiche Lieder angestimmt, um die Kälte der Nacht zu vertreiben. Als man sich schließlich mit Hilfe von Wanderkarten wieder in der Hütte einfand, traf man sich im Kaminzimmer, feuerte den Ofen an und spielte zusammen verschiedene gesellschaftliche Kartenspiele.

Tag 2:

Am nächsten Morgen fanden sich alle – mehr oder weniger fit – im Speisesaal wieder, nachdem der Gruppenleiter und Oberbefehlshaber mit Musik aus dem Schlaf lockte. Der Gruppe stand ein arbeitsreicher Tag bevor. Am Morgen gab es einige Workshops der verschiedenen Arbeitsgruppen. Ziel war es, dabei nicht unbedingt in der eigenen Arbeitsgruppe mit zu arbeiten. Dadurch sollte man durch das Mitwirken in anderen Fachbereichen einen neuen Blick auf das Projekt gewinnen. So wurde zum einen an der Betriebsstruktur, den Flyern oder auch an der Positionierung der Stützen des Netzhauses gearbeitet.

Nachdem man sich am Mittagstisch gestärkt hatte, ging es auch gleich mit einem sportlich aktiven Geländespiel im Freien weiter. In “Capture the Flag” duellierten sich zwei Teams und versuchten der gegnerischen Mannschaft die Flagge ritterlich zu erobern und gleichzeitig die eigene zu beschützen. Mit Kriegsbemalung und wenig scheu vor Matsch und Nässe wurde erbittert um die Flaggen gerungen.

Der zweite Teil des Nachmittags wurde wieder mit Workshops gestaltet. Es wurde zum einen ein Podioworkshop angeboten, um den neueren Mitglieder die Funktionsweise zu erklären. (Podio ist die Online- Arbeitsplattform von EWB). Eine weitere Möglichkeit war es, einen Bauzeitplan für unsere Bauphase im März zu erstellen, mit allen einzelnen Baumaßnahmen, um einen groben Überblick über die Zeitspanne der Bauphase zu erlangen.

Bis das Küchenteam zum Abendmahl mit den selbstgemachten Pizzen fertig war, wurde Tischtennis, Tischkicker oder auch Klavier gespielt. Als die Mägen gefüllt waren und der Abwasch getätigt war, machte man sich wieder auf in Richtung Kaminzimmer, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

 

Tag 3:

Nach einer kurzen Nacht wurde man morgens wieder zuerst durch Musik geweckt und konnte dann gemeinsam das Frühstück einnehmen. Im Anschluss traf man sich wieder im Versammlungssaal und es wurden, als Abschluss diesen Wochenendes, die Ergebnisse der einzelnen Workshops vorgestellt, damit alle auf dem gleichen Stand sind. Dabei wurde auch rege diskutiert und neue Ideen ausgetauscht.

Bis das grandiose Mittagessen angerichtet war, begann man die Gemächer aufzuräumen und die Koffer wieder zu packen und in die Kutschen zu laden. Schließlich wurde noch einmal ein großes Festmahl  im Speisesaal gerichtet, wo dann gemeinsam an der großen Tafel gespeist, gelacht und getrunken wurde. Als letztes stand dann nur noch das Aufräumen und Saubermachen der Küche und Speisesaals an, bevor man sich wieder Richtung Heimat aufmachte.

Letztlich war es ein erfolgreiches und lustiges Wochenende in dem idyllischen Loffenau. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann arbeiten sie noch heute erfolgreich an der Aquaponikanlage!

 

Euer Lankaponics- Team

 

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