Lankaponics Aquakultur & Hydroponik
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Status

Laufend

Begonnen

Januar 2017

Mitgliederzahl

35

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyatalawa

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Status

Laufend

Begonnen

Januar 2017

Mitgliederzahl

35

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyatalawa

Läuft bei uns! – Es ist jetzt vier Wochen her, seit die Ersten aus unserem Team ihren Fuß auf sri lankischen Boden gesetzt haben. Auch wenn der tägliche Fortschritt nicht immer direkt erkennbar ist, hat sich rückblickend doch schon sehr viel getan!

Läuft bei uns! – Es ist jetzt vier Wochen her, seit die Ersten aus unserem Team ihren Fuß auf sri lankischen Boden gesetzt haben. Auch wenn der tägliche Fortschritt nicht immer direkt erkennbar ist, hat sich rückblickend doch schon sehr viel getan!

7 Uhr morgens, die Sonne scheint. Die letzten halbwegs erträglichen 30 Minuten laufen an, denn ab halb 8 ist es schon so heiß, dass alleine das Stehen in der Sonne uns fette Schweißperlen ins Gesicht zaubert. Mittlerweile ist Routine im Casa Lankaponics eingekehrt und die Tage beginnen und enden früh. 12 Uhr mittags, wir werden von unserer Nachbarin und Köchin Nayana zum Mittagessen gerufen. Es gibt  wie jeden Tag Reis und Curry, typisch sri lankisch. Und wie jeden Mittag erreicht uns die Stärkung gerade zur richtigen Zeit. Wer in Deutschland sitzt und liest, dass wir jeden Tag nur Reis und Curry essen, wird sich bestimmt denken: “Ohjee, den Armen muss das doch irgendwann zum Hals raushängen?!”, aber unsere wundersame Köchin schafft es, uns jeden Tag auf’s Neue mit ihrer Abwechslung zu überraschen. Wohl genährt kehren wir zurück auf die Baustelle, die Wolken verdichten sich langsam über unseren Köpfen. Auch dieses Schauspiel hat über die letzten Wochen seine  Routine gefunden. Leo beginnt mal wieder eine Gewitterwette. “Ich sage, es regnet heute zwischen 15.30 und 16.30 Uhr.” Christian wettet dagegen. Die großen, bauschigen Wolken kommen uns seiner Meinung nach viel zu Nahe. “Ich wette auf 14 bis 15 Uhr.” Der Verlierer soll dem Gewinner ein Bier ausgeben. 14.47 Uhr, die ersten Tropfen fallen. Christian hat ganz knapp gewonnen und lässt das auch die zu Hause gebliebenen per WhatsApp wissen: “gewonnen! :D”

Die Gewitter machen uns leider seit Wochen jeden Tag mehr oder weniger einen Strich durch die Rechnung. Immer früher beginnt es zu regnen; manchmal mehr, manchmal weniger stark. Heute müssen wir die Baustelle schon um kurz nach zwei verlassen, weil es in Strömen regnet und einfach kein Ende in Aussicht ist. Ein Blitz schlägt keine 3m hinter unserem Auto in der Einfahrt ein und blendet uns mit seinem grellorangenem Schein. Es donnert so laut, wie wir es in Deutschland noch nie vernommen haben.

Diese Ereignisse sind sehr ungewöhnlich für die Region um Padiyathalawa, denn die Regenzeit geht eigentlich von November bis Januar.

Doch trotz mittlerweile täglichem, monsunartigen Regen schreiten die Arbeiten erfolgreich voran.Die Bodenarbeiten sind beendet und das Schnurgerüst steht (sofern unsere lieben Wachhunde es über Nacht nicht durchgebissen haben..). Es ist ziemlich eindrucksvoll vor diesem knapp 3 Meter hohen Erdwall zu stehen, der die Grenze unserer bebaubaren Fläche markiert und sich vorzustellen, dass man an diesem Punkt vor 4 Wochen noch mit etlichen Kubikmetern Erde bedeckt gewesen wäre!

Jetzt, wo wir endlich eine ebene Fläche auf dem Grundstück haben, der Boden gelevelt und die wichtigsten Eckpunkte unseres Gebäudes mit Pfosten markiert sind, können die ersten Schritte zur Betonage der Fundamente eingeleitet werden. Wir bestimmen anhand des Schnurgerüsts (Gott sei Dank! – die Hunde haben die Schnüre über Nacht mal nicht durchgebissen!) die Positionen der Fundamente des Nethouses, markieren diese mit Hilfe von einer Schablone und Farbe auf dem Boden und dann ist volle Manneskraft gefragt. Unser Team und unser Nachbar Chaminde, der uns freundlicherweise seine Hilfe angeboten hat, hacken und buddeln was das Zeug hält und schaffen es trotz Unterbrechung durch Gewitter und massiver Felsblöcke im Boden die 27 Löcher für die Nethouse-Stützen auszugraben. Nun steht dem lang ersehnten Betonieren der Fundamente nichts mehr im Weg!

 

Euer Lankaponics-Team!

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