Lankaponics Aquakultur & Hydroponik
image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

Januar 2017

Mitgliederzahl

35

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyatalawa

image/svg+xml

Status

Laufend

Begonnen

Januar 2017

Mitgliederzahl

35

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyatalawa

Nach der erfolgreichen Betonage der Bodenplatte können wir, das Mauerteam, hoch motiviert und voller Elan mit dem Mauern unseres Mehrzweckgebäudes starten.

Durch den Mauerworkshop, den wir vor unserer Abreise im Ausbildungszentrum Nord im Karlsruher Westen besucht haben, sind wir optimal vorbereitet und starten ohne Schwierigkeiten mit dem Aufzeichnen des Grundrisses mithilfe einer Schlagschnur und dem Setzen der ersten Ecksteine. Während wir nun täglich daran arbeiten, die Mauern so schnell und gerade wie möglich in die Höhe zu ziehen, kümmert sich der Rest der Gruppe um andere anstehende Arbeiten wie bespielsweise das Ausheben der Growbed-Fundamente. Unsere Routine ist schnell gefunden und die Aufgaben sind klar verteilt. Wasser bei den Nachbarn holen, Mörtel anmischen, Steine wässern, Ecksteine setzen, Schnüre spannen, Steine zurechtschneiden und Mauern um nur einige davon zu nennen. Mit der Zeit stellen sich neue Herrausforderungen, dazu gehören vor allem die Betonsteine. Nicht nur die Beschaffung bereitet immer wieder Probleme, zusätzlich sind die Steine nicht immer von bester Qualität und zerbröseln des Öfteren bei unachtsamen Mauern und vor allem erhöhtem Gummihammer-Einsatz. Auch die srilankischen Gummihammer, die von uns liebevoll Flummihammer genannt werden, vereinfachen unsere Arbeit durch ihre Sprungkraft nicht wirklich. Aber selbst davon lassen wir Maurer uns nicht stoppen und das Mehrzweckgebäude wächst von Tag zu Tag.
Ab der sechsten Steinreihe haben die kleineren unter uns schon erste Probleme komfortabel zu mauern, weswegen die ersten selbstgebauten Podeste aus Holz zum Einsatz kommen. Mithilfe dieser können wir alle mühelos bis zu Steinreihe elf und damit unserer letzen Reihe unter dem Ringanker arbeiten. Je höher die Mauern werden, desto mehr Schatten entsteht und desto angenehmer werden die kurzen Pausen, geschützt vor der brennenden srilankischen Sonne. Nach der erfolgreichen Vollendung der elften Steinreihe ist das Mehrzweckgebäude bereit für die Betonage des Ringankers. Der Ringanker sorgt für eine erhöhte Steifigkeit und bessere Lastverteilung des Rohbaus durch das Verbinden der einzelnen Mauern zu einem Verbund. Auf dem Ringanker werden noch weitere drei Reihen für das geplante Pultdach gesetzt und das Mauern damit abgeschlossen.

Doch keine Sorge, das nächste Projekt der Maurer folgt bald: die Growbeds.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.