Lankaponics Aquakultur & Hydroponik
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Status

Laufend

Begonnen

Januar 2017

Mitgliederzahl

35

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyatalawa

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Status

Laufend

Begonnen

Januar 2017

Mitgliederzahl

35

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyatalawa

Das Hüttenwochenende mit einer mir fremden, wilden Meute steht an und ich frage mich… wie schaffe ich es da nur lebendig wieder raus?

Aufstehen-Uni-Abfahrt

Es ist Freitag, der 16. November und für mich geht es gleich zu meinem ersten EWB-Event. Die Frage ob ich nervös bin, ein ganzes Wochenende mit Leuten zu verbringen, die sich schon länger kennen, muss ich wohl nicht beantworten. Aber so ist das als Neuling, irgendwie muss man halt einfach mal anfangen. Um 19 Uhr heißt es für mich Abfahrt zur Hütte nach Loffenau. Bei meiner Ankunft bekomme ich direkt einen Zettel in die Hand gedrückt, mit einem Namen und der Erklärung, dass diese Person mein Opfer für ein Spiel sei. Das Mörderspiel. Soweit so gut, aber jetzt gilt es erst mal herauszufinden: Wer ist Berthold?

Die Suche nach meiner Zielperson wird direkt durch eine riesige Schnitzeljagd unterbrochen. In Gruppen suchen wir das ganze Haus nach Zetteln mit Fragen zu allen Themen rund um Sri Lanka ab. Die Gruppe, die sich am schnellsten zu Frage 60 gewürfelt hat, gewinnt. Eine super Gelegenheit, mit den ersten Leuten ins Gespräch zu kommen und um Infos über mein neues Projektland zu erfahren. Danach geht’s noch kurz zu einer Aussichtsplattform ins Dorf und dann beginnt der entspannte Teil des Abends, mit dem ein oder anderen Spiel und interessanten Gesprächen. Nicht zu vergessen: ich habe mittlerweile in Erfahrung gebracht, wer meine Zielperson ist. Also nimm dich in Acht, Berthold!

Aufstehen-Arbeiten-Geländespiel

Der zweite Tag des Hüttenwochenendes beginnt ein wenig zu früh, aber immerhin mit viel Gute-Laune-Musik und einem leckeren Frühstück, nach welchem ich mich bereit fühle, die erste Worksession zu bewältigen. In Gruppen beginnen die Planungen für die zweite Bauphase in Sri Lanka. Selbst als Neue werde ich direkt mit einbezogen und erhalte Einblicke in die Prozesse und anstehenden Themen. Allerdings habe ich die ganze Zeit einen Gedanken im Kopf: Wie kann ich Berthold aus dem Spiel eliminieren? Man tötet eine Person, indem man ihr einen Gegenstand reicht und sie ihn annimmt. Prinzipiell nicht so schwer, denk ich mir, aber in der Realität doch etwas komplizierter, da schnell jeder jedem misstraut. Am Nachmittag steht ein Geländespiel auf dem Plan und ich sehe hier meine große Chance. In verschiedenen Spielen treten wir in Teams gegeneinander an und verbringen, trotz Kälte, einen lustigen Nachmittag im Freien. Zurück in der Hütte arbeiten wir weiter in unseren Arbeitsgruppen und diskutieren später auch über die erste Bauphase.

Kurz vor dem Abendessen passiert es dann. Man reicht mir eine Tasse. Ich bin tot. Eliminiert. Raus aus dem Spiel. Ohne überhaupt einen Angriff auf mein eigenes Opfer gewagt zu haben, wurde ich selbst zum Opfer. Tja, das war’s dann für mich mit dem Mörderspiel für dieses Hüttenwochenende. Immerhin gibt es danach ein unfassbar gutes, typisch sri-lankisches Abendessen, was mich meine Niederlage vergessen lässt. Im Anschluss machen wir noch eine Fackelwanderung und lassen dann den Abend im Kaminzimmer bei gelassener Stimmung ausklingen.

Aufstehen-Aufräumen-Abfahrt

Der letzte Tag beginnt sehr entspannt und nach einem gemütlichen Frühstück versammeln wir uns alle für eine Feedbacksession bezüglich des Wochenendes. Unsere Ziele und Aufgaben werden noch einmal besprochen und dann heißt es: aufräumen, aufräumen, aufräumen. Ein Wochenende voller Spaß hinterlässt schließlich seine Spuren. Die letzten Überlebenden des Spiels werden gekürt und schon ist ein intensives, aufregendes aber auch anstrengendes Wochenende vorbei.

Ich habe zwar das Mörderspiel nicht gewonnen, aber dafür viele tolle, nette Leute kennenlernen dürfen und eine Menge Motivation für das kommende Semester gesammelt.

Jetzt heißt es aber erst mal:

Abfahrt-Hinlegen-Ausschlafen

 

 

Euer Lankaponics-Team

 

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