In den letzten Monaten ist es ein wenig ruhig hier auf dem Blog geworden. Aber nicht, weil bei uns nichts lief oder wir nicht vorangekommen sind, sondern weil wir mit unerwarteten Hindernissen konfrontiert wurden. Die Wasserversorgung der Aquaponikanlage, durch den in der letzten Bauphase gebohrten Tiefbrunnen, hat uns in letzter Zeit einige Kopfschmerzen bereitet. Nach mehreren Messungen zur Ergiebigkeit zeichnete sich ab, dass der Brunnen in der Trockenzeit nicht die benötigte Wassermenge liefern kann. Das ist für unseren Plan ein großer Rückschlag! Als Reaktion darauf wollen wir jetzt herausfinden, woran dies liegt und mögliche Lösungsansätze untersuchen. Außerdem sollen auch Alternativen zur Wasserversorgung der Aquaponikanlage evaluiert werden. Das ist natürlich mit Aufwand verbunden, der so nicht in unserem Zeitplan vorgesehen war. Aufgrund der aufgetretenen Probleme beschlossen wir, im Rahmen einer Erkundungsreise Lösungen zu suchen und die nächste Bauphase um ein Jahr zu verschieben.
Allerdings mussten wir die für Mai geplante Erkundungsreise nach Sri Lanka aufgrund der Anschläge an Ostern erst einmal auf unbestimmte Zeit verschieben. All unseren Freunden und Bekannten vor Ort geht es zum Glück gut und niemand wurde verletzt. Jedoch ist die Lage im Land weiterhin angespannt und um unsere Mitglieder nicht zu gefährden, haben wir uns entschlossen, vorerst nicht zu fliegen. Wir hoffen, dass sich die Situation vor Ort bald bessert.
Nichtsdestotrotz wollen wir uns nicht entmutigen lassen und arbeiten unermüdlich weiter. In den kommenden Wochen werden wir versuchen von Deutschland aus Untersuchungen zu veranlassen, die die Ursache für das Problem mit dem Tiefbrunnens aufzeigen sollen. Gleichzeitig werden schon mögliche Lösungen für potentielle Probleme sowie auch alternative Konzepte zur Wasserversorgung weiter ausgearbeitet. Daher ist unsere Baugruppe momentan stark in den Fokus gerückt und erhält aus allen Arbeitsgruppen Unterstützung. Dies bedeutet für uns momentan viel recherchieren, Expertenmeinungen einholen und diskutieren.
Rückschläge gibt es immer wieder, doch aus ihnen zu lernen ist die Kunst
– genau das versuchen wir!
Grüße aus Karlsruhe
Euer Lankaponics-Team


