Lankaponics Aquakultur & Hydroponik
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Status

Abgebrochen

Begonnen

Januar 2017

Beendet

August 2020

Mitgliederzahl

47

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyathalawa

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Status

Abgebrochen

Begonnen

Januar 2017

Beendet

August 2020

Mitgliederzahl

47

Land

Sri Lanka

Ort

Padiyathalawa

Vor kurzem stand wieder unsere alljährliche Hütte auf dem Programm! Wie ist es, als neues Projektmitglied kurzerhand mitzufahren? Diese Frage haben wir uns nicht nur einmal gestellt, bevor es ein ganzes Wochenende mit einem Haufen Fremden auf die Hütte ging.

Freitag – Wir lernen alle kennen

Nach einer erfolgreichen Zugfahrt und einer weniger erfolgreichen Busfahrt mit einer unfreiwilligen Besichtigung von Loffenau (dass die Haltestelle genau vor der Hütte liegt hätte man ja nicht wissen können), kamen wir an der Hütte irgendwo am Waldrand an. Begrüßt wurden wir direkt mit den Worten, “Schlafzimmer oben, Küche unten, schön dass ihr da seid”. Nachdem wir unsere Sachen abgestellt und die Hausschuhe angezogen hatten, ging es auch schon los mit einer Kennenlernrunde.

Erster Programmpunkt: Das Mörderspiel. Als neues Mitglied sah das wie folgt aus: Wir bekamen Karten mit einem Namen darauf und der Anweisung, denjenigen irgendwann am Wochenende umzubringen. Erste Hürde war nicht nur die Frage, wer das ist, sondern auch ist das überhaupt ein Name: Und so galt es herauszufinden, wer ist bloß Kabel?

Anschließend wurden dann klassische Kennenlernspiele gespielt. Während mancher jetzt vielleicht an pädagogisch wertvolle Runden denkt, in denen man seinem Vornamen ein alliteratives Adjektiv zuordnet, ging es bei uns direkt hoch auf die Stühle. Aufgabe: Sich ohne zu Reden nach Alter, Postleitzahl, Name und Größe zu sortieren. Dies gelang mit vielen wilden Gesten, viel Lachen und einigen im letzten Moment verhinderten Abstürzen. Doch spätestens nach dem nächsten Spiel, einer verschärften Version von Reise nach Jerusalem, war die Stimmung ausgelassen und wir fühlten uns direkt gut aufgenommen. Dann wurde auch schon zum Abendessen mit Spätzle und viel Käse gerufen.

Nach dieser Stärkung ging es an die Arbeit. Programmpunkt: Zusammenfassung der kurz zuvor abgeschlossenen Erkundungsreise. Das gab uns Neuen direkt die Möglichkeit, alles Wichtige zum Projekt zu erfahren und in die Thematik einzusteigen, brachte aber auch alle, die nicht auf der Erkundungsreise dabei waren, auf den neuesten Stand. Nach viel interessantem Input widmeten wir uns dem Abendprogramm. Für uns eine super Gelegenheit, mit jedem in gemütlicher Runde bei Tischkicker oder Pingpong-Rundlauf in Kontakt zu kommen und alle näher kennenzulernen. Getreu dem mörderischen Motto des Wochenendes endete der Abend dann viel zu spät mit mehreren Runden Werwolf. Am Ende standen nur noch wenige Stunden Schlaf an, doch das war der Abend wert.

Samstag – Erst die Arbeit dann das Vergnügen

Der nächste Morgen begann viel zu früh, dafür mit einem ausgiebigen Frühstück.

Erster Programmpunkt für Samstag: Vorbereitung einer Diskussion über das weitere Vorgehen im Projekt, anhand der in der Erkundungsreise gewonnen Erkenntnisse. Trotz Gammel-Look, Hausschuhen und der frühen Uhrzeit wurde produktiv gearbeitet und die Ergebnisse jeder Kleingruppe danach in großer Runde vorgestellt. Wir Neuen wurden dabei direkt integriert und auch unsere Meinung als (noch) unbeeinflusste Betrachter war gefragt.

Nach erfolgreicher Präsentation stand die Diskussion an. Trotz unterschiedlicher Ansichten und großem Diskussionsbedarf, verlief die Runde zwar hitzig, aber auf sachlicher Ebene. Nach mehreren Stunden heiß laufender Köpfe war das Mittagessen dann eine willkommene Pause.

Danach brauchten wir alle erst einmal ein bisschen Bewegung, bevor man sich wieder der produktiven Arbeit widmen wollte. Eine Runde Zwerg, Riese, Zauberer auf dem Waldhügel hinter der Hütte stand nach einem erfolgreichen Gruppenshooting mit EWB Plakat an. Dabei wurde munter gelacht, gefangen und manchmal auch umgerannt. Teilweise schlammig, aber gut ausgepowert und bereit für die nächste Diskussionsrunde, ging es zurück zur Hütte.

In der zweiten Diskussionsrunde sollten wichtige und grundlegende Fragen geklärt werden, natürlich nicht ohne sich jede Meinung anzuhören. Auch wenn es für uns Neue viel Input in kurzer Zeit war, konnten wir uns doch beteiligen und bekamen direkt und aus erster Hand alle wichtigen Details des Projektes mit. Auch wenn die Diskussion langwierig und hitzig war, verlief sie dennoch erfolgreich.

Nach mehreren Stunden ließen wir dann die Arbeit ruhen, um uns einem weiteren wichtigen Programmpunkt zu widmen: Dem sri-lankischen Abendessen. Dabei wurde traditionell, wie in Sri Lanka üblich, lediglich die rechte Hand zum Essen benutzt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stellte sich diese Art zu Essen doch schnell als sehr angenehm heraus. Kombiniert mit den extrem leckeren traditionellen Gerichten war das Abendessen ein voller Erfolg.

Trotz der vorangegangenen Diskussion herrschte eine ausgelassene Stimmung, die beim anschließenden Abendprogramm nicht nachließ. Nun stand noch die Nachtwanderung durch den Wald auf dem Programm. Zuerst ging es mit Glühwein zu einem Aussichtspunkt im Dorf, bevor alle Wagemutigen sich weiter in den Wald für eine längere Nachtwanderung trauten. Dabei wurde viel erzählt und auch gesungen, bis wir schließlich wieder den Weg zurück zur Hütte fanden.

Dort gestalteten wir den Abschluss des Abends noch mit einem Quiz über Sri Lanka im gemütlichen Kaminzimmer der Hütte. Munter wurden selbst die schwierigsten Fragen gemeistert, für uns Neue eine optimale Gelegenheit mehr über die Geschichte und Kultur Sri Lankas zu erfahren. Irgendwann ging aber leider auch dieser Abend in entspannter Runde viel zu spät zu Ende.

Sonntag – Ergebnisse und Aufbruch

Der letzte Tag des Hüttenwochenendes brach an. Nach einem erneuten ausgiebigen Frühstück sollte erst noch die Diskussion über das weitere Vorgehen im Projekt zu einem Ergebnis geführt werden.

Nachdem uns dies erfolgreich gelang, ging es auch schon ans Aufräumen der Hütte. Da jeder mit anpackte, kamen wir schnell voran. Die letzten Morde wurden verübt, das letzte Mal Tischkicker gespielt und dann hieß es auch schon Aufbruch, Abschied und Tschüss Hütte.

Trotz der langen Diskussionen hatten wir viel Spaß, konnten tolle neue Leute kennenlernen und haben damit auch die Chance bekommen, motiviert in das Projekt einzusteigen.

Grüße aus Karlsruhe
Zwei neue Mitglieder aus dem Lankaponics-Team

1 Kommentar


  1. Wenn man das liest wünscht man sich, man wäre dabei gewesen.

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