Hydroélectricité Idjwi Chancen durch Wasserkraft
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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

22

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

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Status

Laufend

Begonnen

November 2015

Mitgliederzahl

22

Land

DR Kongo

Ort

Bugarula (Insel Idjwi)

Projektpartner

Projektpartner

Zur Realisierung des Projektes arbeiten wir eng mit drei Organisationen in der kongolesischen Provinz Süd-Kivu zusammen. Neben unserem Hauptpartner mit Sitz in der Provinzhauptstadt Bukavu haben wir zwei Partnerorganisationen, die direkt auf dem Projektstandort Idjwi tätig und mit den dortigen Strukturen vertraut sind.

ECP

Unser Hauptprojektpartner „Coordination Provinciale des Ecoles Conventionnées Protestantes au Sud-Kivu“ (CP-ECP/SK) ist eine Koordinierungsstelle des landesweiten Verbandes Evangelischer Gemeinden in der DR Kongo mit Sitz in Bukavu. ECP ist dabei verantwortlich für alle protestantischen Schulen in der Region Süd-Kivu. Gemeinsam haben ECP und EWB Ende 2015 mit der Idee „Strom durch Wasserkraft“ das vorliegende Projekt initiiert. Die Rolle von ECP wird das Projektmanagement bezüglich administrativer und rechtlicher Angelegenheiten sein. Außerdem wird unser Hauptprojektpartner ECP auf gesellschaftlicher Ebene die Verantwortung für die umfassende Sensibilisierung (Information und Partizipation) der Bevölkerung vor Ort übernehmen.

Gruppenfoto vor dem Büro der ECP in Bukavu
Gruppenfoto vor dem Büro der ECP in Bukavu

CPR

Einer unserer Partner auf der Insel Idjwi ist das „Centre de Promotion Rurale“ (CPR) – eine NGO, die von der evangelischen Gemeinde „Communauté Baptiste au Centre de l’Afrique“ (CBCA) gegründet wurde. Das von CPR gesteckte Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen auf Idjwi zu verbessern. Dies geschieht beispielsweise mithilfe von Krankenstationen und Landwirtschaftsprojekten, die der Nahrungsmittelsicherung und der Wiederaufforstung dienen sollen. CPR wird im Projekt verantwortlich für die praktische Umsetzung der Sensibilisierung sein, mit seiner großen Erfahrung in Projektevaluationen unterstützen und in einem zukünftigen, für die Wasserkraftanlage verantwortlichen Komitee vertreten sein.

PROLASA

Unser weiterer bereits erwähnter Partner direkt am Projektstandort ist das 1985 gegründete „Programme de Laïcs pour la Santé“ (PROLASA). Ursprünglich war PROLASA ein medizinisches Hilfsprogramm mit einer mobilen Klinik und einem Waisenhaus, hat aber inzwischen sein Projektportfolio ausgeweitet und engagiert sich sehr für eine Diversifizierung des stark von der Landwirtschaft dominierten Arbeitsmarktes.
Die Pionierarbeit von PROLASA, eine Wasserkraftanlage zur Stromversorgung eines entstehenden Industriecampus zu errichten, ist vor Ort der Anknüpfungspunkt für die geplante Erweiterung des Stromnetzes. Wir können dabei über das technische Personal auf die bereits gesammelten technischen und logistischen Erfahrungen von PROLASA setzen. Gleichzeitig existieren somit schon Strukturen, die langfristig für die Instandhaltung der Anlage zuständig sein werden.
PROLASA hat große Teile des Kleinwasserkraftwerks in eigener Hand oder mit Unterstützung von Partnern abgeschlossen. Was den Netzausbau und die Überarbeitung des Kraftwerks für eine langjährige Nutzung angeht, hat PROLASA unsere Hochschulgruppe um Unterstützung gebeten.

Mit den drei Projektpartnern am Industriecampus von PROLASA
Mit den drei Projektpartnern am Industriecampus von PROLASA

Die genannten Projektpartner gehören zu unserem ausgeprägten Netzwerk vor Ort, welches seinen Ursprung bei einem unserer Projektinitiatoren von EWB hat, der seit circa 5 Jahren mit der evangelischen Gemeinde CBCA zusammenarbeitet. Sein Vater kooperiert seit etwa 15 Jahren regelmäßig mit ECP und CBCA – hierdurch können wir direkt auf langjährige Beziehungen mit führenden Mitarbeitern wie auch Spezialisten im Bereich Wasserkraft an den Universitäten in Goma und Bukavu zurückgreifen.